Wir sind zurück in Deutschland!


Werbung geschaltet

Lebenszeichen von admin aus Allgemein - Sonntag, 11. Juli 2010, 03:51 Uhr.

Um die laufenden Serverkosten ggf. refinanzierungen zu können haben wir usn dazu entscheiden - vorerst probeweise - etwas Werbung auf Worldhopping.de zu schalten. Und zwar findet ihr diese auf einigen Seiten ganz oben direkt unter der Navigations-Leiste und unter jedem unserer Beiträge sollte auch eine kleine Anzeige stehen. Und manchmal auch unten rechts…ein kleiner Kasten… .

Auch jetzt nach unserer Reise haben wir noch immer viele Besucher - wir hoffen sehr, dass ihr euch die Werbeschaltung nicht gestört fühlt und viel Spaß beim Durchstöbern unserer kleinen Reise-Seite habt.






Australien in Straßenansicht!

Lebenszeichen von Antonia und Jan aus Deutschland - Donnerstag, 21. August 2008, 21:36 Uhr.

Tonis Vater Ralf hat uns schon an unserem ersten Tag zuhause davon erzählt, dass man Australien jetzt auch mit Google Map in Straßenansicht anschauen kann. Viele von euch haben sicher auch schon davon gehört: Man zoomt sich in eine Straße rein und kann sich diese, sogar ganze Städte, in Egoperspektive anschauen!

Bisher waren hauptsächlich die großen amerikanischen Städte digitalisiert - das auch Australien digitalisiert wurde haben wir uns garnicht vorstellen können: Sind doch viel zu wenige Einwohner!

Nun hat Ralf das ganze der Toni gezeigt…und sie hat es mir gezeigt. Unglaublich bewegend “unsere” Strecke noch mal abzufahren. Weswegen wir euch hier aber eigentlich schreiben ist ein Bild bei google, dass Toni entdeckt hat: 

HIER KLICKEN, um das Bild in einem neuen Fenster zu öffnen!

Seht ihr das rote Auto da?  Fällt euch was auf? Genau, das scheint ein weinroter Ford Falcon zu sein - genau das Auto, was wir in Australien gefahren sind…unser Hopper!

Und der Ort ist Exmouth, dort, wo wir 4 Wochen gearbeitet haben. Das Foto genau dort, wo wir gelebt haben: Unser Campingground!

Beweisen können wir nicht, dass das unser Auto ist. Aber häufig gab es diesen weinroten Ford Falcon nicht… ;)






Neue Bilder, Juhu!

Lebenszeichen von Antonia und Jan aus GroĂźbritannien - Montag, 18. August 2008, 01:13 Uhr.

Wir sind in London angekommen - angenehm kühl ist es hier ;)

Und “zur Feier des Tages” haben wir:

1. Endlich die Thailand-Musik online gestellt (ok, sind gerade dabei…hoffen das klappt)!
2. Eine suuuuper berührende (zumindestens für uns) Best-Of-Worldhopping-Gallerie online gestellt!
3. Eine mindestens genauso tolle Best-of-Underwaterhopping-Gallerie online gestellt!

Da wir - natürlich am letzten Tag - an die Grenzen unseres Online-Speicherplatzes gestoßen sind mußten wir aber ein wenig Musik aus alten Gallerien löschen müssen. Und auch die Las Vegas Videos haben dran glauben müßen! Aber nun, schaut euch die Gallerien an…es lohnt sich!!

 Freuen uns auf euch!!!!!






Dubai –größer, besser, teurer

Lebenszeichen von Antonia aus Dubai - Montag, 18. August 2008, 00:43 Uhr.

Für uns ging es am Mittwoch von Chiang Mai wieder zurück nach Singapur – nur dieses Mal etwas schneller mit dem Flugzeug. Nach einem kurzen Aufenthalt in Singapur ging es für uns direkt nach Dubai. Viele arabische Familien vermitteln uns schon im Flugzeug was uns die nächsten Tage erwartet! Schwarz verschleierte Frauen und Männer mit weißen langen kleiderartigen Kostümen.
Angekommen in Dubai bekamen wir schon Mal eine kleine Vorstellung von Dubais Größenwahn. Allein um beim Gepäckband anzukommen brauch man ohne Warten eine Halbestunde, dabei läuft man die Hälfte der Zeit nur über Laufbänder.
Wovon wir auch gleich noch einen Eindruck bekamen waren die hunderte Meter langen Taxiwarteschlangen. Diese sind zwar anfangs etwas abschreckend, aber im Endeffekt wartet man meist nicht länger als 10 Minuten, zudem gibt es hier abgesehen vom Bus keine anderen öffentlichen Verkehrsmittel und somit ist das Taxi meist die einzige Möglichkeit.

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Bild: Auch in Shoppingcentern findet man diese überaus langen Warteschlangen für Taxen

Einen kurzen Eindruck vom saunaartigen Klima Dubais erhielten wir bereits auf dem Weg vom Taxi ins Hotel.
Raus aus dem klimatisierten Hotelzimmer, rein in 45 Grad Celsius im Schatten. Wow!!
Unsere ersten Stunden haben wir damit verbracht uns von Laden zu Laden zu hangeln, um so wenigstens für ein paar Minuten den unglaublichen Temperaturen zu entweichen. Natürlich haben wir hier auch den heißesten Monat erwischt, der aufgrund dessen auch zur Nebensaison zählt. Das Leben spielt sich zu dieser Jahreszeit in riesiggroßen klimatisierten Kaufhäusern und auf den Straßen nach Sonnenuntergang ab.

Für die nächsten zwei Tage kauften wir uns ein Ticket für einer dieser typischen Doppeldecker-Sightseeing-Busse, um Dubai etwas näher zu erkunden.

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Nur kurz vorab wollen wir euch noch auf dem Weg geben, das alles was hier gebaut wird immer mit einem Adjektiv wie das größte, erste oder höchste proklamiert wird. Vorbei kamen wir am weltbekannten 7 Sterne Hotel Burj al Arab, vielen Shopping Malls, wofür Dubai bekannt ist („Here is a lot to do and a lot to buy – so it’s called Dubai (do buy)“ – so oder so ähnlich lautet hier ein Sprichwort), riesigen Vergnügungsparks und schönen Moscheen.

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Unvorstellbar ist es, wenn man so durch die Stadt fährt, dass hier vor 1966 (erstes Ölvorkommen in Dubai) nichts außer Wüste war und all das was heute hier steht oder entwickelt wird in den letzten 40 Jahren entstanden ist.

Fakten, Fakten, Fakten:

Jeder SECHSTE aktive Kran baut hier in Dubai!!
Zur Zeit sind sie dabei den höchsten Tower der Welt zu errichten, Burj Dubai, der gegen Ende diesen Jahres fertig gestellt werden soll und sie 1,1 Billionen USD gekostet hat und von dem  keiner weiß wie hoch er wird. Spekuliert wir er zurzeit auf 800 Meter (das höchste Gebäude derzeit ist 508 m).

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Übrigens ganz links kann man den Burj Dubai ganz leicht sehen – ein sehr dünner langer Turm!!

Unglaublich ist es auch, dass hier Leitungswasser teuerer ist als Benzin und für die Bewässerung der vielen Grünanlagen (insbesondere Golfplätze) 97% des Wassers aufbereitetes Meerwasser ist. Das Erdölvorkommen Dubais wird schätzungsweise 2010 erschöpft sein (Angaben aus einem 2005 verfassten Reiseführer).
85% Dubais Einwohner sind Ausländer. Mit dem Erwerb einer Immobilie bekommt man als Ausländer automatisch ein 99 Jahre gültiges Visum. Es gibt kaum Steuern (keine Einkommenssteuer, keine Mehrwertsteuer…etc.).
Abgesehen vom berühmten „7 Sterne Hotel“ Burj al Arab, gibt es hier ein 5-Sterne Unterwasserhotel und bald soll ein Hotel mit 6500 Zimmern und Suiten (!!!) eröffnet werden.
5 Kilometer vom Festland entfernt liegt die weltbekannte Inselformation „The World“. Die künstlich angelegte Miniatur-Welt, die in Flora und Fauna als auch ihrer architektonischen Bebauung den jeweiligen Kontinent repräsentiert.
Zudem entstehen derzeit drei Rieseninseln in Palmenform vor Dubais Küste, die vom Mond aus zu sehen sein werden bzw. schon sind. Die erste und kleinste, Palm Jumeirah, soll mehrere Luxushotel und zahllose Freizeitanlagen beherbergen.

Sehr informativ wurde uns im Dubai Museum die Kultur, die Religion, die Kleidung, das Leben in der Wüste und das gefährliche Leben der Perlentaucher näher gebracht!
Und wer gern nach einem anstrengenden Tag in Dubai bei 45 Grad eine kalte Dusche nehmen möchte hat Pech, denn das kalte Leitungswasser kann hier durchaus Temperaturen von 30 Grad erreichen.
Am letzten Tag ging es für uns nach einer kleinen Fährfahrt auf dem Dubai Creek zum Abendessen in die Wüste. Nach einer kurzen Busfahrt wurden alle Touristen in Jeeps umgeschichtet, mit denen dann die Dünen („Echte“ Wüste, wie man sie sich vorstellt) unsicher gemacht wurden. Ohne Rücksicht wurde durch den Sand geheizt.

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Danach ging es zum „Camp“, wo jeder die Möglichkeit hatte auf einem Kamel zu reiten. Konnten wir uns natürlich auch nicht nehmen lassen, dem mal zu zeigen was ein richtiger Mahout so drauf hat.

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Mit einer Wasserpfeife, einem Henna-Tatoo und arabischen Kostümen haben wir uns die folgende Stunde vertrieben.

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Beim super leckeren arabischen Essen wurde uns noch eine kurze bauchtänzerische Showeinlage geboten. Jan war leider nicht MUTIG genug mitzumachen. Typisch Männer…arme Grashüpfer können sie essen, aber keinen Bauchtanz!!

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Im Großen und Ganzen ein sehr gelungener längerer Zwischenstopp. Super interessant war es den starke Gegensatz zwischen der Moderne und der islamischen Kultur zu sehen. Und vor allem den Größenwahn Dubais so Hautnah mitzuerleben! Aber auf der anderen Seite auch zu sehen, dass Dubai nicht ausschließlich reich und modern ist, sondern es auch wie in jeder anderen Großstadt volle Straßen und Armut gibt!

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A lot to do and a lot to buy – dubai!






Thailand-Bilder online!

Lebenszeichen von Antonia und Jan aus Thailand - Samstag, 16. August 2008, 02:56 Uhr.

Schon fast zuhause! Aber fuer die Erinnerung haben wir gerade noch die Thailand-Bilder online gestellt. Ihr wisst ja wo: Pictures!






Was in Chiang Mai geschah

Lebenszeichen von Jan aus Thailand - Samstag, 16. August 2008, 01:47 Uhr.

Unsere letzten Tage in Thailand haben wir in Chiang Mai verbracht. Bisschen relaxen, ein klein wenig Shoppen und Sightseeing…natürlich! Auf all das wollen wir aber gar nicht mehr groß eingehen. Aber eine Sache, die heißt es noch zu beweisen:

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Jiip, das Krabbeltierchen ist verdammt groß ;)

An einem Marktstand in Chaing Mai habe ich es gewagt mir eine kleine „Wundertüte“ zusammenzustellen.

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Die Auswahl war groß, doch ich begrenzte mich auf drei Spezialitäten. Zum einen ein paar lecker zubereitete Grasshüpfer, dann gab’s noch eine Hand voll dicker fetter Maden und als I-Tüpfelchen noch die dicke fette Kakerlake.

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Ok, ok…wollt ihr die Wahrheit? Ja, ich habe einen Grashüpfer probiert…der war nicht lecker, aber auch nicht übel. Relativ geschmacksfrei…nicht sonderlich schlimm. Die Made musste ich ablehnen….der Kopf spielte da einfach nicht mit (ich stellte mir immer vor, wie schön sahnig das Innere sein wird). Und die dicke Kakerlake…nachdem ich diese für bestimmt fünf Minuten zu Fotozwecke genüsslich abgelutscht habe….ja…irgendwie hatte ich dann kein Hunger mehr… .

Gemein: Toni war feige und hat sich noch nicht mal einen Grashüpfer mit mir teilen wollen!






Zwei Tage Mahout-Training in Pai

Lebenszeichen von Jan aus Thailand - Donnerstag, 14. August 2008, 18:49 Uhr.

Aus der ursprünglichen Idee mit einem Elefanten durch den Dschungel zu reiten entwickelte sich das „Bedürfnis”, dass wir doch eigentlich gerne etwas länger Kontakt mit diesen beeindruckenden Tieren hätten.

Wir schauten uns die Angebote an und fanden auch einige Elephanten-Camps, die ein so genanntes Mahout-Training anbieten. Der „Mahout” ist die Person, die den Elefanten trainiert und sich täglich um ihn kümmert. Ein einem solchen Mahout-Training lernt man genau das, was der Mahout täglich macht. Wie werden Elefanten trainiert? Wie gibt man ihnen Kommandos? Wie lebt man mit Ihnen?

Die Auswahl des richtigen Camps ist nicht einfach. Das so hoch gelobte Elephant Conversation Center ist komplett ausgebucht bis Ende August. Andere Camps sind uns entweder zu touristisch oder ebenfalls ausgebucht. Irgendwann finden und entscheiden wir uns für Thom’s Elephant Camp, welches nahe Pai nur 3-4 Stunden Fahrt von Chiang Mai entfernt liegt.

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Nach einer kurvenreiche Fahrt durch die Berge kommen wir in Pai an und verbringen hier die erste Nacht. Am nächsten Morgen treffen wir Thom. Thom ist die Besitzerin des Camps. Sie empfängt uns freundlich und erzählt uns, dass ihr Großvater früher mit Elefanten in den Krieg gezogen ist und ihr Vater war mit Elefanten im Holzabbau tätig war. Sie selber hat vor 20 Jahren das Camp eröffnet, in welchem zurzeit vier weibliche Elefanten leben.

Wir kaufen noch schnell zwei Tüten voll mit Bananen und dann geht es endlich los. Nach kurzer fahrt kommen wir im Camp an und werden von vier freundlichen Elefantendamen empfangen. Da das Camp auch normale 1- bis 3-stündige Ausritte anbietet werden die Elefanten tagsüber direkt ins Camp geholt. Hier warten sie dann bei frischem Bambus auf Touristen, die Lust haben mit ihnen durch den Dschungel zu reiten. Genau das steht auch uns bevor und unser erster Kontakt zu den Tieren ist der noch zaghafte Versuch auf den Rücken zu klettern. Es gibt mehrere Möglichkeiten hinauf zu kommen. Uns am angenehmsten ist das hinaufklettert über den Rüssel und Kopf des Elefanten.

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Klar kann man auch mit einem auf den Elefanten geschnallten Sitz reiten, doch für uns Junior-Mahouts ist natürlich der Sitz Tabu – nur eine Decke auf dem Rücken des Elefanten schützt die Beine: Die Rückenbehaarung des Elefanten kann bei einem längeren Ritt unangenehm kratzen.

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Linkes Bild: „Ot” trägt uns durch den Dschungel!; Rechtes Bild: Sichtweise eines Mahouts.

Unser Weg führt uns durch die Berge, kleine Wälder und steile Abhänge. Teilweise ist es sehr rutschig, wir machen uns Sorgen, dass einer der Elefanten an einem der steilen rutschigen Abhänge ausrutschen könnte. Ab und an rutschen sie auch ein Stückchen den Abhang hinunter, doch scheint scheinen sie dies stets unter Kontrolle zu haben – Dschungelprofis!

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Dann kommen wir zu einem Fluss. Anfangs warten wir nur gemütlich durch ihn hindurch, doch dann kommen die Elefanten in Bade-Laune. Der Mahout gibt Kommandos, die Elefanten saugen Wasser in ihren Rüssel und spritzen es über uns.

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Als nächstes gibt es ein kleines Rodeo – de Elefanten beginnen sich zu schütteln…so lange bis wir den Halt verlieren und ins Wasser stürzen.

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Danach geht es wieder ins Camp. Wir haben etwas Zeit unsere Bungalows zu beiziehen (wow, lange nicht mehr eine so gute Unterkunft gehabt), uns zu waschen und für den weiteren Tage vorzubereiten. Wir bekommen die grundlegenden Kommandos beigebracht und haben Zeit diese zu üben und uns ein wenig mit den Elefanten zu beschäftigen.

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Den restlichen Tag verbringen wir damit unsere gelernten Kommandos am Elefanten zu nutzen. Anfangs reiten wir kleine Strecken auf dem Camp – Thom stets in der Nähe, um uns zu helfen.

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Linkes Bild: Thom erklärt uns wie man einen Elefanten „lenkt”; Rechtes Bild: Ungeschickt ausschauender Fahrerwechsel.

Zugegeben, es ist nicht einfach einem Elefanten zu sagen, was er zu tun hat. Es sind halt gemächliche Tiere und wir sind einfach zu neu. Thom erzählt uns, dass es durchaus 3 bis 6 Monate dauern kann, bis ein Elefant den Grossteil deiner Kommandos akzeptiert und ausführt. Ab und an klappt es aber auch schon bei uns – allerdings nur, wenn der Elefant nicht grad was zu fressen entdeckt hat. Sie müssen schließlich auch irgendwann ihre 200 kg Grünzeug fressen!!

Abends zwischen 16 und 17 Uhr ist Feierabend. Wir schnappen uns jeder einen Elefant, um sie „nach hause” in den Dschungel zu bringen. Hier können sie die ganze Nacht lang fressen – schlafen tun Elefanten nur rund 4 Stunden pro Tag. An einer gut 50 Meter langen Kette binden wir sie an einen Baum – so haben sie noch genug Bewegungsfreiheit und es ist gewährleistet, dass sie nicht die Ernte der benachbarten Bauern auffressen.

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Wir essen eine Kleinigkeit, werden von Mahouts noch auf einen Thai-Whisky (in Plastiktüten verpackt – dann ist er günstiger) eingeladen, trinken danach noch ein Bier auf unserer Terrasse und fallen müde ins Bett.

Nächster morgen, sieben Uhr: Es klopft an unsere Tür. Es ist Zeit zum aufstehen. Wir springen aus dem Bett, öffnen die Terrassentür. Es regnet – eine nach Marihuana riechende Rauchwolke kommt uns entgegen, die Mahouts grinsen uns an.

Wir laufen direkt los die Elefanten abzuholen. Die sehen schlimm aus – mit großer Freude haben sie sich schon am Abend Erde auf den Rücken geschmissen. Jetzt sehen sie aus, als ob sie sich die ganze Nacht in Schlamm gewühlt haben.

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Bild: Wer ist hier der Drecksspatz?

Also wird erstmal „geputzt”. Gemütlich lassen sich die Elefanten nieder und lassen sich von uns gründlich abwaschen.

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Den restlichen Tag verbringen wir wieder damit uns mit den Elefanten zu beschäftigen: Reiten, Trainieren….oder einfach nur beobachten ;)

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Das Elephanten-Camp war definitiv ein absolutes Highlight unserer Reise. Es war so beeindruckend den Tieren so nahe zu sein und so viel über sie zu lernen!

Achso…wir haben ein paar Videos gemacht. Die wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten ;)

Video 1: Wenn es ums Essen geht kann Sie besonders gut „Danke” sagen!

Klicke hier um das Video anzuschauen!

Video 2: Sie macht Musik und tanzt für Toni!

Klicke hier um das Video anzuschauen!






Thailand - andere Länder, andere Fortbewegung!

Lebenszeichen von Jan aus Thailand - Mittwoch, 13. August 2008, 11:09 Uhr.

Leider fehlen ein paar Bilder….und vielleicht ist der Text auch ein wenig lang geworden, aber wenn’s hier fleißige Leser gibt, die sich interessieren, WIE wir uns in Thailand fortbewegen, dann gibt es hier nun die passenden Infos ;)

Nun, die Fortbewegung in Thailand ist deutlich anders als in Deutschland. Wenn man von „oben“ anfängt ist natürlich auch hier das Flugzeug eine Transportmöglichkeit. Absoluter Spitzenreiter scheint hier Air Aisa zu sein. Die Flugpreise sind für uns super günstig. Die „normale“ Rate für einen Inlandsflug liegt bei umgerechnet gut 20 Euro, doch kommt es durchaus vor, dass man auch Flüge für 20 Eurocent findet – INKLUSIVE aller Steuern.

Auch im Wasser gibt es regen Verkehr: Viele Fähren verkehren zwischen den Inseln Thailands. Die Fähren sind teilweise sehr modern, einige sind eher älteren Baujahres, aber durchaus noch ausreichend fahrtüchtig. Manchmal kann es vorkommen, dass die Boote nicht über ausreichend Rettungswesten verfügen. Man findet auch Kleinboote, die nur bis zu 15 Personen transportieren können.
Der eigentliche „Thai-Klassiker“ ist aber das so genannte „long-tail-boat“ (grob übersetzt: Lang-Heck Boot), welches sein Namen durch die sehr lange Antriebswelle hat. Hierdurch ist es den Booten möglich auch in sehr flachen Gewässern zu fahren. Es gibt eher gemütliche long-tail boats, doch auch regelrechte Schnellboote sind auf den Flüssen Thailands unterwegs.

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Bild: Großes long-tail boat.

Was den Landtransport betrifft ist es eine Möglichkeit mit dem Zug zu reisen. In Thailand gibt es vier Haupt-Zugstrecken, was das Eisenbahnnetz recht übersichtlich macht. Zug fahren ist in Thailand eine durchaus angenehme Fortbewegungsmöglichkeit und man hat jede Menge Buchungsmöglichkeiten: Je nachdem, ob man in der Nacht oder tagsüber fährt, stehen einem jede Menge Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung: Erste Klasse? Zweite Klasse? Im Schlafwagen oder mit Sitz? Mit Ventilator oder Klimaanlage? Oder soll es dann doch lieber dritte Klasse mit offenen Fenster und Ventilator sein!?
Wir haben die dritte Klasse durchaus zu schätzen gelernt. Zumindest wenn es sich um nicht alt zu lange (bis 5 Stunden?) Tag-Fahrten handelt. Man ist einfach näher am „thailändischen Leben“. Es macht Spaß die Leute zu sehen, die in dieser Klasse reisen (meist Thailänder).
An nahezu jeder Bahnstation steigen Verkäufer hinzu, die für ein paar Stationen oder auch nur während des kurzen Stopps in dem entsprechenden Bahnhof allerlei Leckerein und Getränke anbieten.

Der Bus stellt in Thailand das wohl am häufigsten verwendete Verkehrsmittel dar. Es gibt einen Busservice der thailändischen Regierung, welcher mit gut ausgestatteten klimatisierten Bussen operiert. Je nach Reisedauer und Reisezeit werden hier auch Getränke und Essen serviert. Selbst eine Stewardess, gekleidet in schicker Polyester-Uniform, ist durchaus mal mit an Board.
Bei den privat operierenden Busunternehmen gibt es verschiedene Klassen: Es gibt normale klimatisierte Busse, VIP-Busse und wenn es noch besser sein soll: SUPER VIP Busse!
Wie bei Zugfahrten ist unser Favorit für nicht zu lange Tagfahrten aber auch hier der billige „Ordinary Bus“. Es ist derselbe Grund: Es hat einfach mehr Atmosphäre. Das es statt Klimaanlage ein geöffnetes Fenster gibt und der Bus in jedem kleinen Ort bzw. bei jeder am Straßenrand wartenden Person anhält, nehmen wir dafür gerne in Kauf.

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Bilder: „ordinary bus“

Kommen wir zum interessantere Teil: Kurzstrecken, oder sagen wir besser kürzere Strecken. Hier gibt es eine Vielfalt von Transportmittel. Das Auto ist natürlich durchaus häufig vertreten, doch man hat den Eindruck, dass Motorroller das Transportmitteln Nummer eins der Thailänder ist. Übrigens trifft man hier häufiger mal auf eine Familie, die zusammen auf nur einem Motorroller fährt (Mutter, Vater, zwei Kinder) oder auch auf zwei Mädels, die auf einem Motorroller einen großen Fernseher transportieren.

Dadurch in vielen Städten verfügbar: Motorrad-Taxis. Man hält einfach Ausschau nach Motorradfahrern, die eine Nummer auf dem Rücken haben. Diese Art von Taxi fährt meist keine längeren Strecken und ist natürlich nur für wenig Gepäck und maximal zwei Mitfahrern geeignet. Anders schaut es aus mit Motorrädern, die einen kleinen Beiwagen auf der linken Seite haben. In diesem sind kleine Bänke montiert und man hat auch die Möglichkeit ein wenig mehr Gepäck mitzunehmen.

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Dann gibt es noch die „saamlaw“ – diese gibt es motorisiert und unmotorisiert. Die motorisierte Variante ist unter Touristen eher bekannt als „Tuk-tuk“. Das ist kein Thailändischer Begriff, hat sich aber mittlerweile so in das thailändische Leben eingebrannt, dass auch die Thailänder „Tuk-tuk“ statt „saamlaw“ sagen.

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Das unmotorisierte „saamlaw“ wird Rickshaw genannt und ist im Prinzip einfach ein Fahrrad mit einer am Heck montierten kleinen Passagier-Sitzfläche. Bei den Rickshaw-Fahrern handelt es sich oft um sehr arme Menschen. Wenn man nachts durch die Straßen läuft kann es durchaus vorkommen, dass man den einen oder anderen Rickshaw-Fahrer auf dem Bordstein schlafen sieht: Ohne Decke, ohne irgendwelche Besitztümer – meist dient nur das herausgenommene Sitzpolster der Rickshaw als Kopfkissen. Ein Rickshaw-Bild haben wir in unseren Fotos nicht finden können… .

Für kurze und längere Strecken, teilweise sogar in einer Art Linienfahrdienst, operieren die so genannten „Sawngthaews“. Hierbei handelt es sich in der Regel um Pick-Ups mit zwei Sitzbänken. – meist sogar mit montierten Dach. Es gibt auch größere Sawngthaews – Lastwagen mit ähnlich montierten Sitzbänken.

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Motorrad-Taxis, Tuk-tuks, Rhikshaws und Sawnghtaews sind private Transportmittel und so sind die Preise immer Verhandlungssache. Mittlerweile gibt es auch „metered Taxis“, welche nach dem uns bekannten Taximeter berechnen: Kein verhandeln mehr!

Das war es eigentlich soweit zum Transport in Thailand, wenn man von den - nur in Bangkok existierenden – U-Bahnen und „Skytrains“ absieht.

Übrigens, was die Sicherheit auf den Straßen angeht. Ja, meist sind die Straßen ein einziges Chaos. Nachdem wir nun aber etwas häufiger mit dem Roller unterwegs waren haben wir den Eindruck, dass nicht die Fahrweise der Thailänder das Hauptproblem sind. Diese fahren zwar unberechenbar, sind aber die vielen Motorroller-Fahrer gewöhnt und fahren dementsprechend um einiges umsichtiger als die deutschen Autofahrer. Die Hupe spielt dabei eine entscheidende Rolle und wird gerne beim überholen, beim abbiegen oder allgemein zum „Achtung, hier bin ich“ kennzeichnen verwendet.
Ein weitaus größeres Problem stellen Touristen dar, die die Straßenverhältnisse mit einem Motorroller unterschätzen und oft Unfälle verursachen. Die Straßen sind nicht in den guten Zuständen wie in Deutschland. Es gibt Schlaglöcher, sandige Strecken und auch Hunde sind nicht zu unterschätzen – die legen sich nämlich ganz gerne mal zum schlafen mitten auf die Straße.

P.S.: Wir fliegen gleich nach Dubai – es werden aber noch Text und Bilder zu Thailand kommen! Halt alles wie gewohnt etwas verspätet ;)






Sukhothai – Dir erste Hauptstadt

Lebenszeichen von Antonia aus Thailand - Mittwoch, 13. August 2008, 02:20 Uhr.

Nach Bangkok hieß der nächste Stopp für uns Sukhothai. Bekannt ist sie für ihre als erste Hauptstadt Thailands für ihre alten Tempelruinen. Im 13ten und 14ten Jahrhundert regiert neun Könige hier, dessen „Hinterlassenschaften“ heute zum Weltkulturerbe zählen.

Ob ihr es glaubt oder nicht, nach einer gewissen Zeit hier in Asien entwickelt man eine Art Abgestumpftheit gegenüber aller Arten von Tempeln – da sie sich alle irgendwie ähneln. Die Tempelruinen in Sukhothai haben uns jedoch noch mal stark beeindruckt.

Für uns ging es mal wieder auf einem „Roller“ (ist hier einfach am besten ;-)) zum Historischen Park ein bisschen außerhalb der Stadt. Die  anmutig restaurierten Ruinen verleihen zusammen mit den liebevoll gepflegten Grünanlagen eine idyllische und zugleich zeitversetzte Atmosphäre. Man fühlt sich wie vor hunderten von Jahren.

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Four night in bangkok…

Lebenszeichen von Jan aus Thailand - Mittwoch, 6. August 2008, 00:10 Uhr.

…and the world’s your oyster! Oder wie war das?
Wir kamen nach einer relativ kurzen Fahrt in Bangkok an. Wir stellten uns einen Mix aus öffentlichen Verkehrsmitteln und einer Taxifahrt zusammen, mit welchem es uns gelang vom Bus-Terminal zu unserer Unterkunft zu fahren, ohne das wir uns über den Tisch gezogen fühlten! Ein guter Start!

Unsere Unterkunft befindet sich in der Nähe der berühmten Khao San Road. Diese ist im Groben vergleichbar mit der Hamburger Reeperbahn. Eine Party- und Shopping-Meile auf der Tag und Nacht das Leben tobt. Neben Bars und Clubs findet man hier aber auch sehr viele kleine Geschäfte, in denen clevere Thais versuchen allerlei Krims Krams an die „reichen Touristen“ zu verkaufen.
Ein großer Teil des Lebens auf der Khao San Road spielt sich direkt auf der Straße ab. „Rollende Händler und Restaurants“ bieten ihre Waren an, „Standort-Freie Bars“ haben Plastikstühle auf der Straße aufgestellt und es werden frische Cocktails aus Roller-Anhängern serviert. Vor den Bars stehen hübsche Mädels und werben mit Schildern wie „Günstiges Bier – KEINE Alterskontrolle“ und nur wenige Meter weiter versuchen Tuk-Tuk-Fahrer Touristen dazu zu überreden, sich zur 10-minuten entfernten Sex-Show fahren zu lassen.

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Übrigens, zum Schild „Keine Alterskontrolle“ – eine solche hätte hier so oder so kein Sinn, denn auf der Khao San Road gibt es bestimmt 10 kleine Stände, an denen man sich für umgerechnet 7 Euro einen neuen Führerschein, Behindertenausweis, Uni-Ausweis, Presse-Ausweis…oder was auch immer kaufen kann.

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So wirklich minderjährig scheint hier aber keiner zu sein. Abgesehen von den Rosenverkäufern: Im nächtlichen Gewusel rennen ca. 12-jährige Kinder herum und versuchen Rosen an Touristen zu verkaufen. Dabei scheinen sie absolut überdreht und hemmungslos: Ohne scheu bieten sie dir eine Rose an, verarschen dich (!!!) mit einer bemerkenswerten Wortgewandtheit, verschenken mal eine Rose und verkaufen die nächste zum Tageslohn eines durchschnittlichen thailändischen Arbeiters.

Wir hätten Stunden damit verbringen können uns einfach nur mit einem Bier in eine der Straßenbars zu setzen und das Geschehen zu beobachten.

Am ersten Tag stand erst mal „Shoppen“ auf dem Programm. Nach einem Jahr wird es mal wieder Zeit für ein paar neue Klamotten – Thailand bietet hierfür eine ausreichende Vielfalt. Wir entschieden uns das Siam Shopping Center zu besuchen. Der Weg dahin wird per Taxi gemeistert, welches nicht sonderlich schwer zu bekommen ist: Einfach auf die Straße gehen und die Hand raus halten, wenn man nicht so oder so schon zuvor mit den Worten „Tuk-Tuk?“ oder „Where are you going?“ abgefangen wird. Wir wurden abgefangen und nachdem wir die „cheap cheap“-Stadtrundfahrt abgeschlagen haben, begann die übliche Bangkok-Taxiverhandlung: „Siam Square? I drive you for 220 Baht! Very Cheap!”.
Viel zu viel! Wir wandten uns ab und Mr. Tuk-Tuk stellte sich uns erneut in den Weg: „Okaay, for you just 120 Baht, my friend!“. Wir machten ihn darauf aufmerksam, dass wir mit Taximeter nur 70 Baht zahlen. „Ok“, sagt er, „70 Baht, just one more Stopp!“.
Wir drückten Preis noch mal um die Hälfte und stiegen ein.
Das mit dem „Stopp“ ist typisch für Bangkok und eine relativ einfach Sache: Das Tuk-Tuk (motorisiertes Dreirad) bringt dich zu einem besonders günstigen Preis zu deinem Wunschort, stoppt allerdings unterwegs einmal bei einem Geschäftspartners des Tuk-Tuk-Fahrers. Meist ein Schneider, Juwelier oder Reisebüro. Hier ist es deine Aufgabe kurz vorstellig zu werden, interessiert zu scheinen…und im Idealfall sogar was zu kaufen. Der Tuk-Tuk-Fahrer bekommt eine entsprechende Provision in Form eines Benzin-Gutscheines - einen kleinen, aber ausreichenden bereits sobald du das Geschäft betrittst…und einen deutlich größeren, wenn du was kaufst. Es wird relativ offen darüber gesprochen: „Gut für dich, gut für mich. Musst nichts kaufen, nur gucken!“ Eine interessante, aber auch anstrengende Art günstig durch die Stadt zu kommen (wir machten das Ganze noch ein zweites Mal und zahlten für eine Taxifahrt umgerechnet nur 4 Eurocent).

Die Shopping-Center sind kolossal. Wir verbrachten den gesamten Tag im Siam Center, schafften es zwar durch alle Stockwerke zu schlendern, doch wir haben nicht ansatzweise alle Geschäfte besuchen können. Einkaufen macht hier unglaublich viel Spaß (selbst mir). Zum einen natürlich, weil es unschlagbar günstig ist, aber mindestens genau so antreibend ist die unendliche Auswahl. Gefällt nicht? Einfach zwei Geschäfte weiter gehen – da gibt’s das Selbe noch mal in anders!

Am Abend, wir sind noch immer im Shoppingcenter, entscheiden wir uns, uns mal wieder einen Kinobesuch zu gönnen. Die Auswahl des Kinos ist nicht einfach – in einem Umkreis von einem Kilometer sind drei Kinos angesiedelt. Und Kinosaal ist nicht gleich Kinosaal. Vom Nokia-Design Kino bis zum VIP-Kino, in welchem man in großzügigen Ledersesseln sitzt oder liegt. Wir entscheiden uns für den Dolby Digital 3D-Kinosaal mit dem Film „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Wir genießen den Film in drei Dimensionen – eine kulturell interessanter Part war aber noch bevor der Film begann: Es wurde eine Würdigung des Königs eingespielt. Unglaublich – plötzlich standen alle (!!!) Menschen auf und starrten gebannt auf die Leinwand. Kein Anti, kein Königs-Gegner…ALLE schienen sie sich zu freuen.

Das ganze Thema mit dem König hinterfragten wir zwei Tage später nochmals genauer, als wir auf der Straße mit einem einheimischen ins Gespräch kamen. Wir unterhielten uns anfänglich über die Sehenswürdigkeiten Bangkoks, doch die eine Frage brannte uns auf der Zunge: Warum tragen heute eigentlich so viele Thailänder gelbe T-Shirts?
Die Antwort war überraschend. Stolz zeigte er auf das auf dem T-Shirt abgedruckte Königs-Wappen und erzählte uns „Zu Ehren unseres Königs tragen wir jeden Montag gelb!“. Das ist unglaublich – ihr könnt euch das nicht vorstellen. Ihr lauft durch die Straßen und jeder 2-3 Mensch, den ihr begegnet, trägt ein gelbes Polo-Shirt. Und das nur zur Ehre des Königs?“. Wir fragen weiter…“Welches Ansehen hat der König im Land?“. Unser Gegenüber scheint noch mehr Freude als zuvor am Gespräch zu finden. Er strahlt und erzählt uns, dass zwar Mutter und Vater die Nummer eins sind, aber dann sofort der König kommt. Er erzählt uns, wie gut und großzügig der König sei und wie sehr die thailändische Bevölkerung ihn liebt.

Nach dem Gespräch begeben wir uns wieder auf Stadt-Erkundungs-Tour. Wir besuchen verschiedene Tempel und Buddha-Statuen und erreichen irgendwann das Highlight des Tages: Der Grand Palace! Auch bekannt als Königspalast ist das Gelände wohl das prachtvollste und am meisten ausgeschmückteste Thailands. Wir laufen herum und bewundern das viele Gold und die glitzernden Fassaden – damit ist natürlich der fast unverschämte Eintrittspreis von 300 Baht begründet :)

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Ansonsten haben wir noch einen Blick auf den Floating Market geworfen. Es gibt in der Nähe von Bangkok drei verschiedene dieser Art. Zwei von ihnen sind zwei Stunden Fahrt entfernt von Bangkok…darunter auch der für Touristen bekannteste. Wir entschieden uns für ein näher gelegenen. Nur 25 Minuten Fahrt mussten wir auf uns nehmen, haben dafür aber auch nur die kleine, abgespeckte Version eines Floating Markets zu Gesicht bekommen. Egal…Floating Market ist Floating Market… .

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Das war unsere Bangkok-Tour! SUPER, wir mögen Bangkok…definitiv eine Stadt mit Atmosphäre!

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Bild: Willkommen im Verkehrschaos Bangkoks!






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© Jan Sebastian K. & Antonia Trewendt