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28Mrz2012

Laos, please don’t rush!

Geschrieben von Jan. 3 Kommentare

Tauchsafari vorbei, weiter geht’s….mit dem Flieger ging es in den tiefen Norden-Osten Thailands: Udon Thani, von wo wir mit dem Bus in die Thai-Laos-Grenzstadt Nong Khai fuhren. Hier mieteten wir uns einen Roller und schauten uns die Gegend ein wenig an – am nächsten Tag ging es dann weiter nach Laos. Die Laos PDR (offiziell: PDR = People’s Democracy Republic; inoffiziell: PDR = Please don’t rush) zählt zu den 20 ärmsten Nationen der Welt und ist das am meisten bebombteste Land der Welt. Doch die Menschen sind alle äußerst offen und freundlich und das Leben hier friedlich und ruhig. Davon abgesehen ähneln sich Kultur, Menschen und Essen sehr dem thailändischen wodurch es Laos nicht schwer hat unsere Sympathie zu erlangen… .

Die ersten Tage verbrachten wir in Vientiane, Laos Hauptstadt. Wir fuhren ein wenig gemütlich in der Stadt herum und schauten uns ein paar Tempel an. Viel mehr aufregendes gibt es in Vientiane eigentlich nicht zu tun… . Irgendwann wurden wir von der Polizei aus dem Verkehr gezogen, wir sollten 100.000 Kip Strafe für einen falschen U-Turn zahlen. Wir erklärten, dass wir dazu nicht bereit sind – nach paar Schweigeminuten war das dann auch OK und so investierten wir das Geld lieber in einen Fruchtshake und ein hervorragendes Baguette: In Laos sieht man noch immer viele französische Einflüsse (Kolonialzeit), die perfekten Baguettes sind uns am liebsten.

Laotischer L'arc de Triomphe

Buddha

 

 

 

 

 

Die netten Sandwich-Ladies

Auf unserer Fahrt in Richtung Norden machten wir einen kurzen Stopp in Vang Vieng. Vang Vieng ist sowas wie das laotische Party-Dorf. Das Programm ist relativ einfach: Bunt anmalen, Trecker schlauch aufpusten und mit ein paar Flaschen Bier den Mekong runter treiben lassen. Das nennt sich dann Party-Tubing, oder aber auch natürliche Selektion: Für die Dümmsten ist es die letzte Party!

Tuben ist toll, aber die Mehrheit der Besucher schien aus 18-jährigen Briten zu bestehen – wir entschieden uns für’s Motorrad, schauten uns die Gegend an und setzten uns am nächsten Tag in den Bus gen Norden.

Etwas staubig nach unserer Roller-Tour

Nach einer holprigen Busfahrt kamen wir irgendwann in Luang Prabang an. Die Stadt wurde uns mehrfach empfohlen und wir waren gespannt was uns erwartet. Wir hielten uns an das ungeschriebene Gesetzt „mindestens drei Nächte in Luang Prabang zu bleiben“ und spürten schnell, dass die Stadt trotz ihrer vergleichsweise sehr hohen Touristendichte eine sehr charmante und entspannende Atmosphäre zu bieten hatte. Ein wenig in der Stadt flanieren, Kaffee trinken, über den Nachtmarkt spazieren und einen der für uns obligatorischen Tagesausflüge mit dem Roller ins Umland. Der Ausflug führte uns zu den Kuang Si Wasserfällen, welche nicht nur schön anzuschauen sind (einer der schönsten die wir in SOA gesehen haben), sondern bieten auch die Möglichkeit einer erfrischenden Abkühlung – herrlich!

Blick vom Wasserfall

Der Wasserfall

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nahe den Wasserfällen konnte man sich noch im Sun Bear Rescue Center ein paar putzige Bärchen anschauen, was den Tag, insbesondere für Antonia, vollkommen machte.

Gerettete Bären

Für die Weiterfahrt entschieden wir uns für das Boot – schließlich reisen wir entlang des Mekong, wieso sollte man da nicht auch mal auf ihm und seinen Armen reisen. Unsere erste Bootstour in die nördlich von Luang Prabang gelegene Stadt Nong Khiaw war mit 7 Stunden angesetzt. Wir wurden mit 14 weiteren Fahrgästen in ein kleines Holzboot auf kleine Kinderstühle gesetzt und los ging die Fahrt. Im Februar/März ist Trockenzeit und der Wasserstand des Mekongs relativ niedrig – wir waren uns aber sicher, dass der Bootsfahrer die Gewässer ganz gut kennt….wir lehnten uns zurück und relaxten.

Nach 10 Minuten ein lautes Krachen, das Boot neigte sich gefährlich weit nach links…so gut kennt der Bootsfahrer die Gewässer wohl doch nicht: Wir sind mit voller Reisegeschwindigkeit auf einen Felsen aufgelaufen. Das Boot blieb aber relativ unbeschädigt und so setzten wir unsere Reise – ohne weitere Zwischenfälle – fort. Und es war wirklich schön: Wasserbüffel, die sich im Mekong suhlen, Kindern die selbiges tun und uns immer pflichtbewusst zuwinkten und eine faszinierende Kulisse. Ab und an mussten wir aus dem Boot aussteigen und helfen dieses durch das flache Wasser zu ziehen…

Unser Boot für sieben Stunden

Immer wieder pflichtbewusste Kinder am winken

 

 

 

 

 

 

Wasserbüffel

Badende Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir in Luang Prabang kein Geld mehr abgehoben hatten, bestand unsere erste Mission daraus Geld zu organisieren. Da es keinen Roller-Verleih in Nong Khiaw gab, mieteten wir uns ein Fahrrad um in die 16 km entfernte nächste Stadt zu fahren. Erfolgreiche kehrten wir zurück nach Nong Khiaw und genossen die Ruhe in der Stadt.

Fahrradtour zum Geldabheben

Altägliches im Fluss waschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenuntergang in Nong Khiaw

 

Unser Plan einen „Homestay“ zu machen schien nicht umsetzbar beziehungsweise nicht umsetzbar gemäß unserer Vorstellungen. Zwar machte uns einer der Agenturen das Angebot ein Akha-Village zu besuchen, allerdings wurden hierfür 300 US$ pro Person verlangt. Auch wenn das ganze von der UNESCO unterstützt wird und alle Steuern bezahlt werden halten wir den Preis für 600 US$, also 200 US$ pro Nacht (inkl. Essen) deutlich übertrieben…insbesondere, wenn man bedenkt, dass wir normalerweise mit 25-30 US$ locker auskommen.

Also war der Homestay-Plan erst mal vergessen und stattdessen ging es mit dem Boot weiter nach Muang Ngoi Neua. Das Dorf hat keine Straßenanbindung und ist dadurch nur per Boot zu erreichen, hat kein Warmwasser und nur 3 Stunden am Tag Elektrizität. Wenn auch es für seine Größe relativ touristisch ist, ließ es sich hier gut aushalten. An einem Tag unternahmen wir eine Wanderung in die umliegenden Dörfer. In dem ersten wurde vor einer Woche ein Baby geboren und seitdem wurde mit viel Alkohol gefeiert…lustig, denn bei der Menge an Kindern könnte man denken das das Dorf das ganze Jahr über betrunken sein muss. Wir liefen weiter ins zweite Dorf, ein kleines idyllisches Plätzchen. Wir wurden von Keo angesprochen, der einzige englischsprechende Dorfbewohner und er lud uns ein doch die eine oder andere Nacht in seinem „Guesthouse“ zu verbringen. Das gefiel uns, wir holten unsere Sachen und zogen in einer kleinen Bambushütte ein.

Laotische Kinder

Die "Küche" unserer Homestay Mutter

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Endeffekt war das genau der Homestay, den wir uns vorgestellt hatten. Wir lebten in einer einfach Hütte (Kakerlaken und Spinnen inklusive), wurden durch das Grunzen der Scheine und Krähen der Hähne geweckt, wurden von Keos Frau bekocht und gingen tagsüber mit den Kinder fischen. Eine so klasse Erfahrung…. Und im Endeffekt wahrscheinlich sogar deutlich ursprünglicher als die von den Agenturen vermarkteten Homestays: In den zwei Tagen unseres Besuches kam kein anderer Ausländer in das Dorf und Keo erzählte uns, dass der letzte Ausländer vor zwei Wochen da war. Preislich lag es übrigens bei knapp 20 Euro, inklusive Essen und Reis-Schnaps. Am letzten Tag verteilten wir noch ein paar Spielsachen, Luftballons, Stifte und Schulbücher…es war toll zu sehen, wie sich die Kinder über viele Kleinigkeiten freuten. Und auch die von uns mitgebrachten Seifenstücken wurde von den erwachsen dankend entgegen genommen.

Beim Geschenke verteilen

Ein Elefant aus Lehm

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dieser schönen Erfahrung hatten wir noch eine weitere Bootstour in Richtung Norden vor uns. Unser Ziel: Muang  Khua….allerdings gibt es keine regelmäßige Bootsverbindung, sondern das Boot fährt nur wenn es gechartert wird oder sich genug Reisende finden. Wir hatten Glück – mit 6 Leuten konnten wir die Fahrt antreten und am nächsten Tag ging es mit dem Bus nach Vietnam.

 

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17Mrz2012

20 Stunden Unterwasser

Geschrieben von Antonia. 3 Kommentare

Schon auf unserer Weltreise vor drei Jahren haben wir uns vorgenommen an den Similan Islands in Thailand tauchen zu gehen. Auf dieser Reise haben wir uns diesen Traum erfüllt!

Die Similan Islands gehören nicht nur zu einer der schönsten Tauchregionen der Welt, sondern bieten auch paradiesische Strände mit einigen Übernachtungsmöglichkeiten.
Khao Lak, eine kleine Stadt im Südwesten Thailands (nahe Phuket), gilt als Tor zu diesem wunderschönen Taucherparadies und Nationalpark. Leider hat Khao Lak mit den Tsunami 2004 eine sehr traurige Vergangenheit. Doch sichtbar erholt von dieser Katastrophe boomt Khao Lak wieder und bietet Touristen zahlreiche Möglichkeiten und Attraktionen, meist verbunden mit der artenreichen Unterwasserwelt ;-) .

Mitte Februar ging es dann für uns für  vier Tage und vier Nächte auf eine Tauchsafari mit dem Anbieter Similan Diving Safaris; in großer Hoffnung unseren ersten Manta Rochen zu sehen. Mit unseren anstehenden 14 Tauchgängen erledigten wir übrigens nebenbei auch eine weitere Tauchzertifizierung: den Advance Open Water Diver.
Nach unserem dreieinhalb-jährigen „Überwasser-Aufenthalt“  waren wir wieder vollkommen überwältigt von der faszinierenden und artenreichen Unterwasserwelt. Besonders bemerkenswert waren für uns die sich fortbewegenden Seegurken und Seepferdchen, jagende Leopardenhaie, sowie unzähligen Feuer-, Drücker- und Pufferfische. Desweiteren haben wir einige Oktopusse, Tintenfische und meinen neuen Lieblingsfisch, den Orient Sweetlip gesehen.

Schildkröte

"Gucci-Fisch"

 

 

 

 

 

 

Mein Lieblingsfisch - Orient Sweetlip

Unterwasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstverständlich hatten wir auch das Glück die imposanten und graziös-anmutigen Mantarochen zu beobachten ;-) . Wunderbar!

Manta-Rochen

Das gute Essen, sowie das hilfreichen und freundlichen Personal auf dem Boot hat unsere Tauchreise zu einem unglaublichen Ereignis gemacht, das wir sofort wiederholen würden…. .

Naja um ehrlich zu sein, war die Reise so gut, dass wir das Angebot des Managers nicht ausschlagen konnten, zu einem unschlagbaren Spezialpreis nochmal mitzufahren (der folgende Trip war nicht ausgebucht, deshalb der gute Preis ;-) ). Was soll ich sagen … die Zweite Reise war genauso schön und wer weiß was wir getan hätten wenn sie uns nochmal gefragt hätten ;-) .

Similan Islands

Alles in allem haben wir in den acht Tagen 20 wunderbare Stunden Unterwasser verbracht. Und um auch euch etwas von diesem Tauchgefühl zu vermittel haben wir zwei Videos ausgewählt und weitere Unterwasserbilder findet ihr ab sofort in unserer Bildergallerie.

The video cannot be shown at the moment. Please try again later.

 

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3Mrz2012

Bilder aus Myanmar online!

Geschrieben von Jan. 2 Kommentare

Die Bilder von unserer Reise durch Myanmar sind online. Wir haben sie wieder in zwei Galerien geteilt:

1. Myanmar: Yangon & Mandalay

2. Myanmar: Bagan & der Inle See

29Feb2012

Neue Bilder: Thailand

Geschrieben von Jan. 1 Kommentar

Nachdem wir letzte Woche unsere Bilder aus Bangkok (“BKK Aug-Oct” und “BKK Nov-Jan“) online gestellt haben, haben wir jetzt auch alle Bilder unserer “Exkursionen” hochgeladen.

Wieder in zwei Galerien geteilt: Um zu diesen zu gelangen, einfach einen der entsprechenden folgenden Links klicken:

Thailand August bis Oktober 2011

Thailand November 2011 bis Januar 2012

 

28Feb2012

Reise in die Vergangenheit: Myanmar

Geschrieben von Jan. 2 Kommentare

Fünf Uhr morgens – der Wecker klingelt: Nach ein paar Abschiedsbierchen am Vorabend haben wir mal wieder nur vier Stunden leichten Schlaf bekommen und quälen uns nun zu dieser unmenschlichen Zeit aus dem Bett. Aber eigentlich ist es diesmal gar nicht ganz so schlimm, denn heute ist ein besonderer Tag: Unsere Reise geht los!

Also schnell unsere Sachen gepackt (den Großteil unseres Hab und Guts haben wir bei Joy untergestellt), ab zum Flughafen und Abflug. Nächster Stopp: Yangon, Myanmar!

 


Größere Kartenansicht

…okay, Myanmar – ich denke dazu muss noch kurz etwas geschrieben werden: Myanmar ist das westlich an Thailand angrenzende Land. Häufig wird noch der Name „Burma“ oder „Birma“ verwendet, offiziell aber wurde das Land im Jahre 1989 durch das herrschende Militär unbenannt. Einige Staaten, federführend die USA, weigern sich aber den neuen Namen anzuerkennen und drücken so Ihren Protest gegenüber der Militärherrschaft aus.

Nun, die seit 1962 herrschende Militärherrschaft und den damit verbundenen politischen Unsicherheiten, Versorgungsengpässen, der gesellschaftliche Zerrüttung und der durch und durch schlechten bzw. nicht existierenden Infrastruktur ließ Myanmar wirtschaftlich, gesellschaftlich und touristisch stagnieren. Kurz: Hier hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht viel getan!

Im Februar 2011 aber schlug Myanmar einen anderen Weg ein – das Militär setzte einen zivilen Staatsoberhaupt ein. Seit dem hat sich vieles geändert: Politische Gefangene werden freigelassen (unter anderen die Freiheitskämpferin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, seit 15 Jahre unter Hausarrest), internationale Gespräche wieder aufgenommen und die Militärpräsenz wieder zurück geschraubt. Für die Burmesen ist das ein riesiger Erfolg und für uns der Auslöser das Land als Tourist zu besuchen. Uns dabei aber stets wichtig: Keine bzw. möglichst minimale  Ausgaben an Staatsunternehmen. 

Gelandet, Gästehaus aussuchen und los geht es! – ach, ne…da war ja noch was: Geld! Denn in Myanmar gibt es diesbezüglich (noch) etwas zu beachten. Die offizielle Währung in Myanmar ist der Kyat (Hotels und Eintrittsgelder werden aber in US$ gezahlt). Da diese nicht aus dem Land ausgeführt werden darf, ist sie auch nur in Myanmar erhältlich. Es gibt allerdings im ganzen Land nur fünf Geldautomaten (alle in Yangon), welche allerdings über keine internationale Datenanbindung verfügen und dadurch nutzlos für alle Ausländer sind. Es muss also die gesamte Reisekasse mit nach Myanmar gebracht werden und vor Ort in Kyat getauscht werden. Der offizielle Kurs ist 1 $ = 6,45 Kyat – existieren tut dieser aber nur auf dem Papier…in Realität sieht es so aus, dass Geld nur selten in einer Bank getauscht wird, sondern bevorzugt auf dem Schwarzmarkt…zu eine deutlich besseren Kurs:  1$ = 800-850 Kyat.

Beim Geldwechseln

Also erst mal auf den Schwarzmarkt, Geld tauschen – irgendwie fühlt man sich wie ein Crack-Süchtiger der auf der Suche nach neuem Stoff ist, wenn man mit gedämpfter Stimme im dunklen ersten Stock der Markthalle umher läuft und einen der herumlungernden Männer fragt, ob er denn Dollar wechseln kann. Der Deal ist dann aber doch schnell arrangiert und schon bald sitzen wir mit Geldbündel gefüllten Taschen im Straßenkaffee und versuchen uns an unserem ersten burmesischen Kaffee. Unsere Begleitung, Jürgen, haben wir übrigens im Flugzeug kennen gelernt und wie sich später zeigte, reisen wir die ersten drei Trage gemeinsam durch Myanmar.

 

Burmesischer Kaffee

Straßenkaffee

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere ersten Eindrücke sammeln wir in Yangon – die zwei Haupteindrücke sind eigentlich schnell in Worte gefasst: „Zeitreise“ und „Freundlichkeit“. Man fühlt sich ein wenig wie auf einer Zeitreise, denn vieles ist hier nicht „up-to-date“: Es fahren alte Autos, teilweise sogar noch Pferdekutschen, auf den Straßen, es gibt kaum Straßenbeleuchtung und viele „Straßen“ sind einfache Sandwege mit einem Haufen Schlaglöchern. Nur wenige Häuser verfügen über ein Telefon und am Straßenrand findet man öffentliche Waschplätze, da es in vielen Häusern keine Bäder gibt. 

 

Verkäuferin

Öffentliche Telefone

 

 

 

 

Öffentliche Badewanne

 

Haupteindruck Nummer zwei, die Freundlichkeit, zeigt sich uns unseren gesamten Trip über: Ständig werden wir auf der Straße angesprochen: „Where are you from?“. Anfänglich etwas kritisch (was will der uns wieder verkaufen?) stellen wir schnell fest, dass die Menschen wirklich nur Interesse an den Ausländern haben und wirklich nur wissen wollen wo wir herkommen. Viele versuchen eine kleine Unterhaltung mit uns zu führen oder zeigen uns wie selbstverständlich was sie denn gerade machen.

Burmesisches Muschel Spiel

Freundliche Burmesen

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Angewohnheit vieler Burmesen ist das Kauen von Betelnüssen – ein durchaus gewöhnungsbedürftiger Anblick, denn ein Betelnuss-süchtiger Burmese sieht beim Lachen aus, als ob er sich gerade die Zunge abgebissen hat: Langer Betelnuss-Konsum regt den ständigen Speichelfluss an und der Mundraum verfärbt sich rot…das Lächeln wird zum scheinbaren Blutbad. Die Wirkung der Betelnuss wird als „Zustand des Wohlbefindens und leichter Angeregtheit“ beschrieben. Ich lass mir eine zubereiten (Gehackte Betelnuss + Betelblatt + flüssiger Kalk + diverse Gewürze) und probiere. Während die Burmesen diese kleinen Betel-Päckchen durchaus für mehrere Stunden im Mund behalten, reicht mir eine Minute. Der Geschmack war OK, doch hatte ich den ständigen Drang zu schlucken und davor wird beim Betelkonsum abgeraten. Naja, zumindest habe ich es versucht.

Einer der unzähligen Betel-Stände

 Am nächsten Tag schauen wir uns noch eine paar Pagoden an – ganz besonders die Shwedagon Pagode, welche als wichtigste Pagode Myanmars und die bekannteste Pagode weltweit gilt. Das gesamte Gelände ist mit Gold, Diamanten, Rubinen und Saphiren geschmückt und ist zum einen wunderschön und eindrucksvoll, zum anderen aber paradox, wenn man an die Armut und den geringen Entwicklungsstand des Landes denkt.

Shwedagon

 

Wir vor der Shwedagon Pagode

 

 

 

 

Shwedagon

 

 

 

 

 

Shwedagon-Mönche

 

Noch am selben Abend geht es mit dem Nachtbus nach Mandalay. Mandalay, Myanmars zweitgrößte Stadt, ist mit seinen knapp zwei Millionen noch eindrucksvoller als Yangon. Trotz ihrer Größe sieht sie nicht da Großstadt aus: Kaum ein Haus ist mehrstöckig, nur wenige Straßen sind geteert und Straßenbeleuchtung ist  eine Seltenheit. Wir sind fasziniert, am nächsten Tag leihen wir uns ein Motorroller aus – über Umwege, ein Angestellter von Jürgens Hotel lieh uns seinen Roller und trieb irgendwo noch einen zweiten auf. Das eigenständige Umherfahren gibt uns die ideale Möglichkeit das Leben in und außerhalb von Mandalay kennen zu lernen. Wir besuchen auch die „alten Städte“ um Mandalay herum, wo es zwar anfangs etwas touristischer wurde, mit Abfahrt der Touristenbusse aber touristenfrei. Neben dem Besuch der alten Städte fahren wir noch viel in der Umgebung herum, die absolut touristenfrei ist und uns einen tiefen Einblick in das Leben der Burmesen ermöglicht.

 

 

 

 

 

  

Der nächste Nachtbus soll uns nach Bagan führen – eine kleine Stadt süd-westlich von Mandalay. Angekommen am Busbahnhof werden wir zu einem alten, klapprigen Bus geführt…wir sind unsicher, ist das unser Bus…und wird der die Strecke schaffen? – Ja, wir kommen in Bagan an…doch die Fahrt war ein kleiner Akt. Die Strecke war nur 200-250 km, doch die Fahrt dauerte gute 10 Stunden. Und das nicht etwa wegen dem Zustand des Busses oder dem Verkehrsaufkommen, sondern einzig und alleine aufgrund des Zustandes der „Straßen“, wenn man diese so nennen mag. Beinahe die gesamte Strecke war eine löchrige Sandpiste. Zu unserem Übel wurde hier auch noch „ursprünglich burmesisch“ gereist: Der komplette Innenraum war mit Reissäcken ausgelegt, sodass man beim Sitzen die Beine an die Brust ziehen musste. Darüber hinaus saßen auch im Gang des Busses dicht an dicht Menschen, sodass die gesamten 10 Stunden Fahrt jegliche Art von Bewegung unmöglich war. An Schlaf war nicht zu denken – aber irgendwann erreichten wir, von einer dicken Sandstaubschicht bedeckt, Bagan.

Unser Bus

 

Bagan ist berühmt für seine Vielzahl an Tempelruinen – um es etwas zu konkretisieren: Über einen Bereich von knapp 35 km² sind hier über 2000 Tempel zu finden. Für eineinhalb Tage mieten wir uns Fahrräder und fahren durch die beeindruckende Kulisse, klettern auf die Tempel, lassen uns von den uralten Buddha-Statuen beeindrucken und genießen den Anblick als die Tempel in der Abenddämmerung verschwinden. Einige der großen Tempel sind doch schon sehr touristisch, was aber nicht weiter tragisch ist: Es gibt ja genug von ihnen und so fahren wir einfach zum nächsten. 

Tempelruinen

Bei Sonnenuntergang

 

 

 

 

 

Tempelerkundung

Tempel Tour mit Toni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser nächster Stopp sollte der Inle See sein – noch immer etwas gerädert durch unsere letzte Busfahrt sind wir etwas abgeschreckt von der 12-stündigen Fahrt dorthin. Im Endeffekt entschließen wir uns zum Inle See zu fliegen – eine gute Entscheidung, wie wir später erfahren.

 

Air Bagan

 

Der Inle See ist ein großer Süßwassersee, welcher durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten bekannt ist. Hier spielt sich das gesamte Leben der Menschen um den See. Wir mieteten uns ein Boot inklusive „Kapitän“ und lassen uns einen Tag lang auf dem See herumfahren: Wir sehen ursprüngliche Märkte, Fischer, Silberschmiede, eine Lotus-Weberei, schwimmende Tomaten-Farmen, springende Katzen und und und. Eigentlich viel zu viel, um detailiert drauf ein zu gehen …darum hier nur ein paar Bilder. Und an dieser Stelle unsere wärmste Empfehlung euch die Myanmar-Bildergallerie anzuschauen, die wir schon bald online stellen werden. Es lohnt sich – nicht nur wegen den Inle-Bildern…auch alle anderen Myanmar-Bilder sind absolut sehenswert ;)

Fischer auf dem Inle See

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Inle-See verbringen wir noch zwei weitere Tage, wir unternehmen noch eine kleine Fahrradtour, aber sonst lassen wir die Seele baumeln und uns von unserer hervorragenden Gastgeberin (unsere Empfehlung für das Queen Inn Guesthouse) verwöhnen.

Unser Lieblingskaffee in Inle See

 

Nach einer letzten Fahrt mit dem Nachtbus verbringen wir dann noch einen weiteren Tag in Yangon bevor wir den Rückflug nach Bangkok antreten und von dort nach Khao Lak zur bevorstehenden Tauch-Safari reisen.

Wenn wir an die Tage in Myanmar zurück denken, stellen wir fest, dass uns das Land durchaus sehr gefallen hat. Die schlechte Infrastruktur macht das Reisen aber relativ anstrengend…insbesondere, wenn man nicht ganz so viel Zeit hat. Durch den im letzten Jahr angestiegenen Tourismus ist es mittlerweile häufig schwer spontan eine Unterkunft zu finden und dieser Unterkunftsmangel lässt die Preise steigen. Sicher wird sich in den nächsten 5 Jahren verdammt viel verändern – zum einen wird sich sicher der Transport den Bedürfnissen der Touristen anpassen, auch die Preise der Unterkünfte werden sich wieder einpendeln. Was einem aber bewusst sein muss, ist die Tatsache, dass Myanmar schon bald nicht mehr das ist was es jetzt ist: Wohlstand und eine bessere Güterversorgung werden Kultur, Land und Menschen schon bald verändern. Also ab in den Flieger mit euch ;)

15Feb2012

Der Plan…

Geschrieben von Jan. Bisher keine Kommentare

Nachdem nun auch Antonia mittlerweile mit ihrem Praktikum durch ist, sind wir jetzt „frei“ – und auch wenn wir weiterhin eingeschweißte Bangkok –Fans sind, haben wir nicht lange darauf gewartet unsere Reisezeit zu beginnen. Unsere Zelte in Bangkok haben wir schon in letzten Tagen nach und nach abgebaut – unsere Massen an Gepäck haben wir zum Großteil bei der lieben Joy untergestellt, so dass wir je mit einem Rucksack am 02. Februar die Reise antreten konnten.

Und so soll die Route – so ungefähr – aussehen:

Von Bangkok aus werden wir nach Myanmar (westlich von Thailand), um hier ca. 11 Tage herum zu reisen. Von Myanmar versprechen wir uns viel…aber dazu später mehr. Nach Myanmar geht es dann wieder nach Thailand – als erstes in den Süden Thailands. In Khao Lak werden wir unseren „PADI Advanced Open Water“-Zertifikat machen und direkt im Anschluss eine Tauch-Safari zu den Similian-Islands unternehmen. Hier werden wir vier Tage auf dem Boot leben und den ganzen Tag eigentlich nur mit Tauchen und in der Sonne braten verbringen…jaaa, jetzt ist schließlich Urlaub angesagt. Irgendwann wird das dann aber auch vorbei sein und unsere geplante Reiseroute führt uns vielleicht noch mal für zwei Tage auf eine kleine Insel hier im Süden, um dann in den tiefen Norden Thailands zu reisen. Anschließend reisen wir dann nach Laos (nördlich von Thailand) und danach geht es nach Vietnam (östlich) – hier werden wir wahrscheinlich hauptsächlich den Norden des Landes bereisen…aber das ist alles noch so lange hin ;) Nach Vietnam kommt Kambodscha dran…und dann wird es wohl oder übel Zeit – mit Glück nach einem kurzen Insel-Aufenthalt in Thailand – am 30. März zurück nach Deutschland zu fliegen…

Unsere dann wirklich gereiste Route – also das was aus unserem Plan dann im Endeffekt geworden ist, könnte jederzeit grafisch unter dem Menüpunkt „Die Route“ verfolgen…verrückt…

Tschüssi…

14Feb2012

Besuch, Weihnachten und Silvester

Geschrieben von Antonia. Bisher keine Kommentare

Besuch, Weihnachten, Silvester: Ungefähr in der Reihenfolge haben wir die letzten beiden Monate verbracht. Mitte Dezember kam uns Nils, der Bruder von Jan, aus Australien in Bangkok besuchen und pünktlich zu Weihnachten kamen dann noch Jans Vater und seine Freundin Katrin. So war es möglich zu Weihnachten in Bangkok wenigstens ein bisschen weihnachtlich-familiäre Stimmung aufkommen zulassen ;-) .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man könnte fast sogar denken, dass die buddhistischen Thais ihr Weihnachten intensiver feiern als wir in Deutschland so kitschig wie teilweise die Straßen und großen Shopping-Center geschmückt waren.
Heiligabend verbrachten wir also im kleinen familiären Kreis in einem der größeren Hotels mit einem herausragenden Buffet (von Sushi, über unterschiedliche Braten plus alles was die asiatische Küche noch so her gibt ;-) ) und einer grandiosen Aussicht über Bangkok.

 

 Während ich weiter fleißig arbeiten durfte ;-) ging es für den Rest (auch für Jan, der ist mit seinem Praktikum bereits seit der Ankunft seines Bruders fertig) auf eine schöne Abenteuertour für zwei Tage in den Khao Yai Nationalpark. Dort waren wir bereits vor drei Jahren und auch dieses Mal gab es einige interessante Dinge zu sehen. Schaut einfach selbst ;-) .

 

 

 

 

 

An Silvester ging es dann tagsüber für Jan mal kurz nach Singapur (günstigste Lösung sein Visum für Thailand um 30 Tage zu verlängern) und für den Rest auf unseren Lieblingsmarkt – den Chatuchak.  Nach einem leckeren Diner, ging es für uns auf die Rooftopbar des Siam@Siam Hotels, wo wir dann mit einigen Cocktails und 360 Grad Aussicht über Bangkok ins neue Jahr rein feiern konnten.

 

 

 

 

Die folgenden acht Tage waren wir reif für die Insel ;-) – nein, ganz so „schlimm“ war Silvester nicht. Doch schon am nächsten Tag ging es für uns mit dem Flugzeug nach Koh Samui und von dort gleich weiter mit der Fähre nach Koh Phangan.  Koh Phangan ist eigentlich mehr bekannt als die Fullmoon-Party-Insel, hat aber an der Westküste (also weitgenug entfernt vom Partystrand Haad Rin) sehr schöne saubere Strände. Dieses Mal waren wir in einem Resort am Haad Salad Beach. Zwar waren die ersten zwar Tage etwas grau und teilweise regnerisch, doch pünktlich zu Peters Geburtstag am 3ten klärte es auf und wir hatten noch sehr schöne Tage mit Strand, Elefantenreiten, super gutem Thaiessen (natürlich am Stand) und Rollerausflügen ;-) .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Peter und Katrin ging es dann am 6ten schon wieder Richtung Deutschland, für mich am 8ten zurück nach Bangkok und für die Jungs auf die Fullmoon-Party und danach zum klettern nach Krabi.

 

 

 

 

Als es dann auch für Nils am 16ten Januar zurück nach Melbourne ging hatten wir auch nur noch zwei Wochen in Bangkok übrig. Zwischendurch hatten wir noch Besuch von meiner Cousine Antka und ihrem Freund Dennis und unsere zwei Abschiedspartys ;-) . Die letzten zwei Wochen  ging es also daran unser Wohnung aufzulösen, alle Sachen zu verpacken und die letzten Sightseeing-Ausflüge zu machen.

Zu einem der Ausflüge zählte der „Zug durch den Markt“ in Samut Songkhram. Und zwar kann man sich diesen Markt so vorstellen: die Waren des Markts liegen ausgebreitet auf dem Boden bis genau an die Gleisen und wenn der Zug durchfährt werden lediglich die Markisen kurz reingeholt und sobald der Zug durch ist, werden diese wieder aufgestellt und das Marktgeschehen geht normal weiter. Der Zug fährt also nur wenige Zentimeter am Fisch, Kohl und Mandarinen vorbei. Alleine die Fahrt ins Umland von Bangkok in diesem besagten nostalgischen Zug war einen Ausflug wert.

 

 

Leider ist das kein Video von uns, aber es zeigt sehr schön, wie der Zug durch den Markt fährt.

 

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20Jan2012

Inselhopping

Geschrieben von Antonia. 1 Kommentar

Erst ein Mal frohes neues, schönes und super erfolgreiches Jahr 2012 euch allen!!

In letzter Zeit waren viel unterwegs und hatten dazu auch noch Besuch aus Deutschland von Jans Vater und seiner Freundin, sowie von Jans weltreisenden Bruder Nils aus Australien.

Aber erst einmal zu der Zeit davor…. wir waren schließlich nicht untätig, sondern haben in der Zwischenzeit zwei weitere thailändische Inseln erkundet ;-) .
Meinen Geburtstag verbrachten wir auf der nur eine Flugstunde von Bangkok entfernten Insel Koh Samui. Schnell nach der Arbeit die Koffer geschnappt und ab ging es zum verlängerten Wochenende und Geburtstags-Rein-Feiern an den Strand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem leckeren Geburtstags-Pancake-Frühstück wurde auch sofort der Roller ausgeliehen und los ging der erste Ausflug. Im Verhältnis zu den thailändischen Inseln die wie bisher besucht haben ist Koh Samui ziemlich groß. Vom Big Buddha über viele kleine Hundewelpen, schönen Strand, sowie einem stürmischem Meer und einem super guten Meeresfrüchte-Dinner wurde mir an meinem Geburtstag vieles geboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wohnten in einem sehr netten kleinen familiengeführten Bungalow-Anlage mit Restaurant direkt am Meer und genossen die Flucht aus dem Alltag. Ein „Highlight“ für uns auf der Insel war die Fishermens Village, wo jeden Freitag Abend viele kleine Verkaufsstände aufgebaut werden. Dort trifft sich dann die halbe Insel und kauft Souvenirs oder genießt einen kühlen Cocktail.

 

 Die darauffolgenden Tage verbrachten wir damit die Insel zu umrunden und die Strände zu genießen. Die anhaltenden sehr stürmische See “bedrohte“ so manch ein Resort, sodass teilweise schützende Sandsäcke aufgebaut wurden (die sind uns ja auch keine Unbekannten mehr).
Mit dem Sturm schien die Geburtstagsüberraschung von Jan zum Scheitern verurteilt. Wie er wohl schon die Monate zuvor herausgehört hatte, wollte ich unbedingt einmal einen Hot-Air-Balloon steigen lassen. Kulturell hat dieser kleine Heißluftballon in Thailand folgenden Hintergrund: In Nordthailand werden die Ballons am zwölften Vollmond (nach dem Thailändischen Lunar Kalender) oder zu anderen besonderen Anlässen mit Wünschen versehenen in den Himmel geschickt. Symbolisch steht das ganze dafür, dass mit den Ballons auch die Probleme davonfliegen sollen.
Wie schon erwähnt war es leider die ersten Tage aufgrund des stürmischen Wetters nicht möglich meinen Überraschungs-Ballon fliegen zu lassen. Und nach zwei Fehlversuch hat es das Schicksal und das Wetter :-) mit uns doch noch gut gemeint. Nur fünf Minuten vor Abfahrt zum Flughafen kam am Strand ein Air-Balloon Verkäufer vorbei. Das erforderte natürlich Jans vollen Einsatz – schnell noch einen gemeinsamen Wunsch raufgeschrieben und ab ging unser Ballon. Super schön….DANKE

 

 

 

 

 

 

 

 

An einem der verlängerten Wochenenden Anfang Dezember (übrigens werden in Thailand aufs Wochenende fallende Feiertage immer auf den folgenden Montag verschoben) ging es für uns, zusammen mit zwei Freunden aus Bangkok, nach Koh Chang (übersetzt: Elefanten Insel, nahe der kambodschanischen Grenze).

Auf der Westküste von Koh Chang am Lonley Beach verbachten wir eine sehr schöne Zeit. Der Strand ist relativ kurz aber sehr sauber mit grandios klaren Wasser, vielen Budget-Bungalows und ein paar kleinen super netten Restaurants, die abends auch frische Meeresfrüchte und Fisch vom  Grill servieren. Eine der Bars veranstaltet einmal wöchentlich eine Strandparty und in einem der anderen Restaurant werden jeden Abend zwei Filme open-air präsentiert. Somit hat der Strand alles was für uns für einen Urlaub notwendig  ist ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 Als zweitgrößte Insel Thailands bietet Koh Chang viel zu entdecken. Neben dem Nationalpark mit vielen Affen, gibt es viele imposante Berge, schöne Tauchspots und Ausflüge auf noch paradiesischere Nachbarinseln. Mit unseren 2 ½ Tagen war das leider nicht alles möglich, aber dafür stand noch etwas ganz „Besonderes“ an.
Schon auf dem Weg zu unserem Resort hatte ich sie entdeckt…. BABYELEFANTEN. Selbstverständlich kam Jan nicht Drumherum mit mir da nochmal hinzu fahren. Gesagt getan, schon nach ein paar Kilometern hatte ich das Gehege wiedergefunden; nur leider war es leer. Kurzerhand wurden die rumstehenden Polizisten gefragt wo sich denn die Babyelefanten aufhalten und die antworteten nur: “ Die sind Baden.“ Also schnell die Dorfstraße runter und schon waren wir am Meer. Wie ich richtig vermutete durften die zwei Elefantenbabys mit ihren Mahuts (Trainer des Elefanten, meist von Geburt an) im Meer baden….Wow (meine Chance). Ab ins Meer und Babyelefanten streicheln und Kunststückchen vorführen lassen. Nicht nur die Haut fühlt sich so super weich an sonder auch das Tröten klingt so super klein und süß.
Damit ist ein Traum von mir in Erfüllung gegangen ;-) .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Großen und Ganzen hat uns Koh Chang so gut gefallen, dass wir versuchen werden am Ende unserer Reisezeit, bzw. vor unserer Rückkehr nach Deutschland dort nochmal ein paar Tage Urlaub zu machen. Mal sehen, vielleicht gibt es dann nochmal ein paar Bilder von dieser super schönen Insel.

 

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     Bangkok, Thailand
     22. September 2017, 14:56

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