Archiv für Beiträge aus dem Monat Oktober 2007





Die ersten Tage im Land der Kiwis!

Mittwoch, 31. Oktober 2007 um 23:40

Zum anzeigen unserer Neuseeland-Route hier klicken!
(Ist-Route, Start in Auckland) 

Den ersten Tag haben wir damit verbracht ein paar organisatorische Dinge zu klären. Haben uns entschieden einen flexiblem Buspass zu kaufen, der so gut wie alle Orte in Neuseeland anfährt. Man kauft sich ein Stunden-Paket und kann die Stunden dann relativ flexibel abfahren, muss halt nur mit dem Plan übereinstimmen. Nach einer kleinen Recherche waren wir uns auch über unser nächstes Ziel einig. Und zwar geht es Donnerstag nach Coromandel, einer kleinen am Wasser gelegenen Stadt mit vielen schönen natürlichen Attraktionen.

Heute konnten wir uns dann endlich den etwas schöneren Dingen zuwenden und schauten uns Auckland an. Auckland ist eine recht kleine sehr hübsche Hafenstadt in der man innerhalb eines dreistündigen Spaziergangs die wichtigsten Dinge abgeklappert hat.
Eine der bekanntesten Attraktionen ist der SKI-Tower. In dem sind so gut wie alle möglichen touristischen Anziehungen integriert. Von Hotel über Restaurant mit Ausblick bis hin zu Bungee-Sprung. Dies war unser erster Anlaufspunkt. Haben auch prompt einen lebensmüden
vor die Linse bekommen.

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Auf dem Viktoria Markt, ein kleiner Krimskrams und Klamotten Markt der jeden Tag in der Woche geöffnet hat, trafen wir lustigerweise eine Hostelmitbewohnerin, die wir auf den Cookinseln kennengelernt haben. Sieht man mal wie klein die Welt ist!! ;-)
Sehr schön ist auch der Hafen von Auckland, der wegen der vielen dort liegenden Segelboote, Auckland den Beinamen „City of Sails“ einbrachte.

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Bei solch einem traumhaften Wetter, wie es uns heute präsentiert wurde konnten wir uns einem Eis unter keinen Umständen entziehen. Vielen lieben Dank an unseren EIS-Sponsor, der uns ermöglicht (rein theoretisch) pro Momat 136 Kugeln Erdbeereis zu vertilgen.

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Beitrag aus Neuseeland
von Antonia





Cook Islands – the whole story!

Montag, 29. Oktober 2007 um 02:08

Achtung – alle 6 Tage in einem Post zusammengefasst. Sehr lang!!! ;-)

Die Cookinseln – 15 paradiesische Inseln mit insgesamt gerade 18.000 Einwohnern. Mehr als die Hälfte aller Einwohner leben auf der Hauptinsel Rarotonga – und für eine Woche auch wir.

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Alle Inseln der Cooks sind umgeben von einem natürlichen Korallenriff (siehe Bild), welches das die Insel vor der starken Brandung schützt und zugleich eine atemberaubende Unterwasserwelt birgt. Angenehm zu wissen ist auch, dass große Haie es nicht über die Korallen schaffen (zumindest in der Regel  nicht) und man dadurch in Ruhe schwimmen oder schnorcheln kann. UND es ist das Wasser innerhalb des Riffbeckens ist super warm (25 – 30 Grad). Die Cooks sind bekannt für ihre makellosen weißen Sandstränden und den dort stehenden Kokuspalmen. Das landesinnere birgt eine Dschungelartige Landschaft mit Bergen von  bis zu 650 Meter. Und das ganze natürlich beinnahe menschenleer – schließlich soll man den Traumstrand ja auch alleine genießen können.
Soweit zumindest die Theorie…aber wie sehen wir das ganze?

Die Anreise (geschrieben von Jan):
21. Oktober 2007, 20 Uhr. Nach einer fast 2-stündigen Reise durch L.A. sind wir planmäßig mit ein wenig mehr Puffer als letztes Mal am International Airport Los Angeles eingetroffen.
Der Puffer war aber durchaus angebracht, denn Air New Zealand scheint nicht die schnellste Airline in der Check-In-Abfertigung zu sein. Für eine 20 Meter lange Schlange warteten wir eine knappe Stunde…und das bei 4 Check-In-Mitarbeitern.
That’s the way – dann noch schnell die Sicherheitsschleuse passiert und schon war es kurz nach 21 Uhr. Also nicht mehr sooo viel Zeit. Erfreulicherweise haben wir einen kostenlosen WiFi Hot Spot auf dem Flughafen finden können, sodass wir uns noch ein paar Infos über die Cooks raussuchen konnten. Schnell die letzten Dollar in Burger King verprasst und ab in den Flieger.
Unser erster Eindruck war etwas enttäuschend. Sah Air Newzealand doch irgendwie veraltet aus (kleines Entertainment-System etc.), doch schon bald änderte sich unsere Meinung. Besseres Essen, besserer Service, größere Decken und für Jan eine großzügige Gute-Nacht-Whisky-Cola-Mische (50/50 – die haben es gut gemeint).

Der Flug an sich verlief problemlos und war relativ angenehm (so angenehm wie es halt ist in einem Flugzeug zu schlafen). Das Kinoprogramm präsentierte uns „Die Arche“ (lustiger Film!) und das Funky-Radio in Kombination mit dem gut gemeinten Whisky hinterließ beinnahe eine wenig Partystimmung… .

Nach der Landung in Rarotonga wurden wir in der „niedlichen“ Empfangshalle mit lauter Live-Musik begrüßt – super…da war das Insel-Feeling.

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Die Cook Islands haben ein wirklich kleinen Flughafen. Ein Gepäckband, eine kleine Empfangshalle und nur ein Röntgen-Gerät. Und vor der Tür standen klischeehaft die Insulaner mit Blumenkränzen und bunten Kleidern…süß!
Nach der entsprechend zügigen Abfertigung wurden wir vor dem Flughafen freudig von der Tochter der Hostel-Besitzerin empfangen und es ging mit 4 weiteren Gästen ab ins Hostel. Auf der recht kurzen Fahrt erhielten wir die ersten Inseleindrücke. Obwohl es etwas verregnet war, war es dennoch sehr schön. Viel grün, kleine Straßen, bunte Blumen und verdammt viele Hühner… .

Tag 1 (geschrieben von Jan)
Hühner, Hühner, Hühner. Jeder Inselbewohner scheint hier mindestens 20 Hühner zu besitzen. Und einen Hund… ;-)
Nachdem wir im Hostel angekommen sind wurden die Betten „verteilt“. Das „Hostel“ ist wie eine kleine Siedlung aufgebaut. Zum einen gibt es das Haupthaus, wo sich ein Gemeinschaftsraum nebst einigen kleinen Dorm-Rooms (drei Betten) befindet. Des Weiteren  befinden sich auf dem Gelände verteilt noch ca. vier kleine „Chalets“ (kleine Häuser mit eigener Küche und eigenen Bad) und um den Pool sind noch weitere Räume verteilt.
Weil hier zurzeit nicht wirklich viel los ist erhielten wir, obwohl wir 2 Betten in einem Dorm-Room gebucht haben, ein 5-Bett-Chalet (welches wir lediglich mit ein paar Geckos teilen müssen). Super!!!

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Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir zu einem nur zwei Minuten entfernten Supermar…erm….ne, sagen wir „improvisierten kleinen Shop“. Hier deckten wir uns mit ein wenig Wasser und zum Frühstück je einem selbstgemachten Frikadellen-Spiegelei-Zwiebel-Burger ein. Nicht wirklich günstig hier – aber das ist halt das Inselleben… .
Zurück im Hostel lernten wir dann die Hostel-Besitzerin Adriane kennen. Eine wirklich liebe Frau aus Neuseeland, die vor 16 Jahren beim Besuch ihrer hier lebenden Eltern ihren jetzigen Ehemann kennen gelernt hat. Nach ein wenig Small Talk und den ersten Insel-Tipps ging es zusammen mit den anderen „Neuen“ per Hostel-Bus auf eine kleine Tour durch die „Stadt“. Auf dieser Tour wurden uns die wichtigsten Dinge auf der Insel gezeigt und wir erhielten erneut einige Impressionen von der Insel.

Am Abend lernten wir noch unsere Mitankömmlinge kennen. Eine Schwedin, eine Engländerin sowie und Engländer und ein etwas älterer Amerikaner. Alle samt sehr nett.
Das Abendbrot bestand aus einem der vielen Cook-Hühnern mit etwas Gemüse. Ein exzellentes Essen für unsere derzeitigen Ansprüche ;-)

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Man merkt deutlich, dass hier eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht (Toni ist verwundert, dass es so feuchte Luft auch außerhalb von Tropenhäusern gibt), vermutlich muss sich der Körper erst an diese gewöhnen…doch irgendwie ist es angenehm und deutlich besser als die trockenen Luft in Las Vegas… .

2. & 3. Tag (geschrieben von Antonia)

Endlich war es so weit, der nächste Morgen war da und Jan konnte endlich seinen langersehnten Skooter-Führerschein (Roller) machen. Es ist zwar kein authentischer Führerschein, sondern in meinen Augen eine reine „Touristen-Abzocke“, aber man hat ein schönes Andenken, zudem gönnen wir es den Inselbewohnern. Der Test bestand im Wesentlichen aus einem sehr simplen Einmal-ums-Karee fahren, natürlich auf der Linken Seiten. Klar wer das falsch macht bekommt den Führerschein nicht. Aber das war kein schwieriges Unterfangen für Jan. Nun durften wir den zuvor gemieteten Skooter ganz offiziell gebrauchen. Gesagt getan.

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Obwohl das Wetter nicht so berauschend war (ab und an etwas stärkeren  Regen) ließen wir uns nicht von unserem Vorhaben abhalten, die Insel zu Umrunden (32 km). Wir sammelten sehr viele sehr schöne Eindrücke von der Insel und entschieden uns, als das Wetter sich ein bisschen besserte, zum Schnorcheln (die Ausrüstung haben wir kostenlos im Hostel bekommen). Leider war die Ausbeute an diesem Tag nicht so groß, Jan kamen nur ein paar wenige Fische vor die Linse und ich hatte Schwierigkeiten sie zu identifizieren, da ich keine Kontaktlinsen trug. Waren etwas enttäuscht, da wir uns ein wenig mehr Fischvielfalt im Cook-Riff erhofft haben. Wirklich getaucht wird hier normalerweise nur hinter der Brandung..
Abends gab es für uns beide noch ein echtes Cook-Island-Bier (Matatuta) und nach einem kleinen Austausch mit den anderen Hostel-Gästen vielen wir ins Bett.

Heute, nach einem kurzen morgendlichen Einkauf…erm…eigentlich war der Einkauf nur klein, aber insgesamt hat es etwas länger gedauert, da Jan das Geld vergessen hat. Er hat es auf das Inselleben geschoben….glaube ihm aber kein Wort. Wenn man mich fragt wollte er nur eine extra Runde mit dem Scooter drehen. Den hat er nämlich sehr lieb gewonnen. Hat ihn sogar schon probiert mit in sein Bett zu nehmen. ;-)
Also gut - nach diesem besagten Einkauf war der Plan des Tages Schnorcheln und die Sonne genießt, wir hatten nämlich endlich super schönes Wetter. So entschieden wie uns für einen kleinen Ausflug auf eine der drei kleinen einsamen Inseln im Süden von Rarotonga. Nun musste ich nur noch überzeugt werden da rüber zu schwimmen (sind eigentlich nur 200 Meter). Bin halt etwas ängstlich, wenn es um so was geht. Glücklicherweise war das Wasser nicht wirklich tief, sodass es möglich war den ganzen Weg durchs Wasser zu gehen (noch schöner wäre es gewesen, wenn  nicht der halbe Weg mit Seegurken gepflastert wäre – mag ich ja nicht so wirklich!).
Nach der Inselerkundung entschied sich Jan schnorcheln zu gehen und ich mich dazu ein wenig in der Sonne zu braten. Mein Plan ging aufgrund von permanenten Mücken-Angriffen leider nicht auf (Dengue-Fieber), also entschied ich mich wohl oder übel für die Flucht ins Wasser. Jan war vollkommen begeistert. So viele unterschiedliche Fische hat der zuletzt im Aquarium in Berlin gesehen – in der Ostsee gab es leider nur Quallen. Von einem ganz langen astähnlichen Fisch, über einer kleinen Moräne, ein paar bunten undefinierbaren, bis zu einem fotogeilen Fisch mit einem richtigen Gesicht, war sehr viel dabei.

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Zurück auf dem „Festland“ öffneten wir je eine Kokosnuss und genossen noch bei einem Strandspaziergang den paradiesischen Anblick der Insel! Für mich gab es noch eine Babykuh und eine Babyziegen zum angucken und anfassen und dann noch einen kurzen Trip auf einen der wenigen befahrbaren Berge. Mit einem traumhaften Ausblick auf das grüne Paradies.

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Zu Hause angekommen gab es natürlich unser langersehntes Abendbrot mit einem Gläschen Wein.
Nun ist es auch schon 22 Uhr. Normalerweise ist das nicht unsere reguläre Schlafenszeit, haben morgen aber einen langen Trip zusammen mit unseren Lebensabschnittsfreunden aus dem Hostel vor uns. Einmal über die ganze Insel soll es gehen (bis zu 600m hoch).

Jan ist auch schon eingeschlafen und nun habe ich niemand mehr der diesen Text korrekturließt. Na das kann ja was werden…wenn der wüsste….

Tag 4 (geschrieben von Jan)

Super….05:30 Uhr aufstehen, damit wir um 06:30 startklar sind. Haben uns entschieden heute mit einigen Hostelfreunden auf Wanderung zu gehen. Ziel war die Spitze des 413 Meter hohen „Te Rua Manga“.
Die Wanderung war super lustig. Von den nächtlichen Regenattacken war der Boden noch absolut matschig und wenn wenig Dreck im Spiel ist macht wandern doch gleich noch viel mehr Spaß. Die Spitze erreichten wir nach 2 Stunden – eine verdammt gute Zeit. Und die Aussicht war der Knüller… .

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Um uns das Busgeld zu sparen (haben ja schließlich einen Roller vor der Tür stehen) entschieden wir uns den gleichen Weg wieder zurück zu gehen, während die anderen auf der anderen Seite abstiegen, um somit die Insel komplett überquert zu haben.
Absteigen ist noch viel lustiger – wieder besonders durch den Matsch…den so war der Abstieg im Prinzip ein einziges „Runterrutschen“.

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Den Rest des Tages waren wir noch ein wenig auf der Insel unterwegs – schließlich wollen wir ja nichts von der Insel verpasst haben. Besonders Toni wollte alle Babytiere hier abgeklappert haben.

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Tag 5 (geschrieben von Jan)
Wow – heute haben wir das Schnorchel-Riff überhaupt gefunden. Was heißt „gefunden“ – Toni hat es zufällig gestern Abend in der Inselzeitung einen kleinen Bericht darüber gelesen. Und bei dem was da stand konnten wir uns das natürlich nicht entgehen lassen.
Ein wirklicher Knaller – viele bunte Fische…und vor allem so „freundliche“. Die Fische sind teilweise nicht weg, sondern auf uns zu geschwommen… .
Schaut euch UNBEDINGT die Schnorchel-Bilder unter „Pictures“ an.

Ich bin leider heute Opfer der Sonne geworden. Heute war ein unglaublich sonniger Tag – und leider unterschätzt man die Sonne doch recht schnell. Klar, eingecremt am Strand haben wir uns…ist hier auch unumgänglich. Aber unterschätzt habe ich den Wege auf dem Roller – meine Unterarme sind durchs „Lenkrad halten“ verbrannt – autsch. Und mein Kopf…durch die Haare. Autsch, hatte ich auch noch nicht… .

Tag 6 (geschrieben von Jan)
Puuuh, heute war in Sachen Klima der Supergau. Unerträglich heiß! Wirklich viel haben wir heute nicht mehr gemacht. Sind früh hoch, da wir um 09:30 AM den Roller abgeben mussten. Dann noch ein wenig eingekauft und etwas über den Markt geschlendert. Mehr war echt nicht drin – den Rest des Tages haben wir „zuhause“ und ein wenig am Pool verbracht.
Wir sind ganz froh, dass wir hier das Meiste gesehen haben und nicht noch was „auf Zwang“ abklappern müssen. Morgen wird noch ein wenig „gechillt“ und dann geht es weiter nach Neuseeland … .

BONUS BONUS BONUS BONUS BONUS BONUS BONUS

Wir sind hier einer Kuh begegnet, mit der wir eine Menge Spaß hatten. Zumindest im nachhinein, als wir uns die Fotos angeschaut haben… . Schaut euch mal den „Gesichtsausdruck“ der Kuh auf den Bildern unten an. Jan bietet ihr hier ein Stück seines Mittagessens an. Scheint ihr nicht wirklich zu gefallen… . Ratet was auf dem Brot drauf war…!!?

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Auflösung:
Auf dem Brot war zuvor Roastbeef drauf. Das haben wir natürlich vorher „runtergegessen“, aber vielleicht roch das Brot noch ein wenig danach? Jedenfalls hat die Kuh in der Sekunde, als sie an dem Brot gerochen hat, nicht nur so geschockt die Augen aufgerissen, sondern ist auch in Panik aufgesprungen. Sorry, Kuh…


Beitrag aus Cookinseln
von Antonia und Jan





Funkstille!

Sonntag, 21. Oktober 2007 um 17:06

Ach ja, wir gehen davon aus, dass wir auf den Cookinseln keine Internetverbindung haben. Internet ist grundsätzlich zwar schon verfügbar, aber wir rechnen nicht damit, dass wir die Möglichkeit haben kostenlos oder gar mit dem Notebook online gehen zu können.

Voraussichtlich am 30. Oktober werden wir uns wieder aus Auckland, Neuseeland melden.


Beitrag aus Amerika
von Antonia und Jan





Die letzten Stunden in L.A.

Sonntag, 21. Oktober 2007 um 15:01

Neue Los Angeles Bilder unter “Pictures” 

Das war also L.A.? Im Großen und Ganzen echt spannend mal zu sehen, aber wir sind auch ganz froh, dass es jetzt weiter geht…in eine etwas ruhigere und weniger dreckigere Gegend.
Seit Donnerstag ist hier alles weiter gemächlich von statten gegangen. Den Freitag haben wir uns komplett zur Ruhe gesetzt. Unser Tag bestand hauptsächlich aus in der Sonne liegen. Abends haben wir uns noch ein paar nette Filme in dem hosteleigenen Kino angeschaut. Super geile Idee – 3 Reihen richtig dicker Sessel (woher auch immer…größer als in „normalen“ Kinos) und das TV-Programm hat so oder so jeden Abend mindestens ein super Film im Angebot.

Und Samstag ging es dann an den Vince Beach. Ihr wisst schon, der mit den Bikini-Rollschuhläuferinnen und den Muskelpaketen…kommt in der einen oder anderen Ami-Serie vor ;)

Muscel Beach

Hier haben wir unseren Tag an der echt netten Promenade verbracht. Viele Künstler und Händler haben sich hier niedergelassen, sodass man immer was Spannendes zu sehen hatte.

Promenade Vince Beach

Danach noch ein wenig am Strand gelegen und dann ab nach hause – schließlich sollte es um 20 Uhr ja lecker free BBQ geben. Sollte….was wir nicht mitbekommen haben war, dass das BBQ aufgrund von Filmarbeiten (hey, wir sind in Hollywood!) nach vorne verschoben wurde und somit bereits alles Fleisch von  hungrigen Hostel-Bewohnern aufgegessen wurden (Jan: Arg, ich hasse es, wenn ich Fleisch verpasse…).
Das alternative Angebot stattdessen an einer 5-$-All-Beer-you-can-drink-party teilzunehmen besänftige Jan natürlich sofort. Wurde dann aber doch nichts mehr draus – wir hatten nicht mehr ausreichend Dollar…und extra hierfür Geld abheben…das ließ Toni nicht durchgehen…  So gab’ es mal wieder Dosen-Chilli mit Toast-Brot….mmmh, lecker…!

Nun sitzen wir hier im Innenhof und warten… . Auf die Option „Late Checkout“ haben wir verzichtet, um die zusätzlichen 5$ zu sparen (hey, das ist 1 mal All-you-can-drink!!!!). unser Flug auf die Cooks geht heute um 23:15 Uhr unserer Zeit … also noch 8,5 Stunden…aber das ist okay…denn wir haben Sonne, blauen Himmel und 30 Grad!!!! ;)


Beitrag aus Amerika
von Antonia und Jan





Chinesen, Hafen und fette Pizza!

Donnerstag, 18. Oktober 2007 um 22:23

Haben uns heute noch etwas Zeit genommen um Downtown L.A. näher zu erkunden! Glücklicherweise hat dieses Mal das Wetter auch mitgespielt und unser Budget hat uns eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel gestattet. Die Sonne knallte nur so…. ich musste Jan sogar die Kopfhaut eincremen (vorgestern war er beim Friseur: nun trägt er „California Style“).

Potrai Jan 

In Downtown haben wir uns primär Chinatown und Little Tokio angeschaut. Im Prinzip nichts anderes als in anderen Großstädten… aber man muss es ja auch mal in L.A. gesehen haben. ;-)

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Sind dann mit der U-Bahn, die in diesem Fall auf der Straße neben den Autos fuhr, runter nach Long Beach gefahren. Unser kleines zweites Mittagessen gab es dann am Wasser, mit einer unglaublichen Aussicht auf den Hafen. Long Beach ist echt schön und war für uns eine willkommene Abwechslung zur grauen Innenstadt. Nach ein paar kleinen Fotosessions, in der Sonne rumgammeln und einem kleinen Spaziergang an der Hafenpromenade ging es dann wieder nach Hause.

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Unser Hunger trieb uns dann – was ein Zufall – direkt zu Hooters. Wir redeten uns ein, dass das Budget auch bei 2 fetten Burgern gnädig sei. Komischerweise aber scheinen halbnackte, junge Hooter-Mädels bei den Amis super anzukommen. Jedenfalls waren wir nicht die einzigen, die sich heute Abend auf ein wenig Frischfleisch freuten und so nutzte unser „Budget“ die Warteschlange vor dem Restaurant, um auf sich aufmerksam zu machen.
So brachen wir unser Vorhaben ab, zogen von dannen und kauften uns auf dem Heimweg noch eine fette Pizza….nur so, um dem Budget als „Racheakt“ eine reinzuwürgen. Pahh… .


Beitrag aus Amerika
von Antonia und Jan





Verrückte Stadt!

Mittwoch, 17. Oktober 2007 um 15:12

L.A. ist echt eine verrückte Stadt. Gestern sind wir erneut eine suuuper lange Strecke zu Fuß gelaufen. Waren ungefähr 5 Stunden (!!!!) unterwegs. Respekt an Toni - hätte nicht gedacht, dass sie so lange durchhält (okay…ich muß sogar zugeben, dass ich nach 3 Stunden ein wenig rumgenörgelt habe….nach ‘ner Tüte Chips gings aber auch mir besser).
Jedenfalls war die Strecke, die wir gelaufen sind, nicht soo der Knüller. Sind einen groooßen Kreis durch die Stadt gelaufen - leider waren die ersten 90% der Strecke nicht viel mehr als “graue Großsstadt”. Ganz anders sah’ es bei den lezten 2 km aus - hier war Hollywood…und das direkt vor unserer Haustür…wären wir bloß gleich in die andere Richtung gelaufen… . Am selben Tag konnten wir aber keine Energie mehr dafür aufbringen.

Heute, ein neuer Tag, bin ich dann noch mal alleine in die “schöne Gegend nebenan” gelaufen. Toni hat sich entschieden bis um 13 Uhr zu schlafen (puh, also hat sie der Marsch gestern doch mitgenommen).
Die “schöne Gegend” - auch genannt “Walk of fam” - ist der Bereich in Hollywood, der mit den ganzen Promi-Sternchen bestickt ist.

 Walk of fame Walk of fame - Lassie

Wußtet ihr, dass das ganze 2.350 Sterne sind!? Ich war überrascht…habe vielleicht mit 200 oder so gerechnet… .
Der Walk of fame macht jedenfalls super viel Spaß. Hier tobt das Leben. Überall ist was los und jeder will dir seine Attraktion verkaufen. War nur eine Stunde dort und habe in der Zeit Superman, Batman, Predator und Rambo getroffen….achja…und Captain Jack Sparrow hat in Starbucks ‘nen Muffin gefuttert… .

Und zu meiner Freude gehört auch ein Hooters-Restaurant zu unseren Nachbarn. Ich werde mal mit Toni unser Budget checken - vielleicht ist da ja was machbar. Wird mal Zeit wieder ein wenig zartes Frischfleisch vor die Augen zu bekommen… (haha, Doppeldeutig…öhm….sorry Schwiegermutti…).

Soweit aus L.A. - melden uns wieder die Tage!


Beitrag aus Amerika
von Jan





Die ersten Stunden in L.A.

Montag, 15. Oktober 2007 um 21:48

Ersten Tag mitr starken Fußschmerzen in LA überstanden. Haben es heute eher etwas ruhiger angehen lassen und sind erst am Nachmittag die Stadt zu Fuß erkunden gegangen. Bis Downtown sah es auf dem Plan auch nicht so weit aus…. höchstens eine Stunde. Nach einem dreieinhalbstündigen Marsch durch eine eher nicht so schöne Gegend von Los Angeles waren wir auch endlich angekommen. Vollkommen erledigt von dem nicht endenden Ausflug und mit sehr starken Fußschmerzen schossen wir noch zwei Alibi-Fotos und  fuhren zurück mit der Bahn direkt zum Hollywood Boulevard - unser neues zu Hause. Hört sich ziemlich gut an…hat mich auch sehr beeindruckt hier ein so günstiges Hostel zu bekommen (12 Euro die Nacht). Das Hostel ist auch recht schön: mit Kino-Raum, Billiard, freiem Frühstück, Fernseher im Zimmer usw.. Nur leider ist die Gegend nicht ganz so schön, aber man kann ja nicht alles haben! Die thailändische Familie mit der wir zusammen wohnen ist auf jeden Fall sehr nett! Mehr gibt es die Tage!


Beitrag aus Amerika
von Antonia und Jan





Viva Las Vegas!

Montag, 15. Oktober 2007 um 13:42

Neue Las Vegas Bilder unter “Pictures” 

3 Tage Las Vegas haben wir nun hinter uns und sind durchaus begeistert. Eine beeindruckende Stadt!

Am Flughafen in London entschieden wir uns möglichst früh die Sicherheitskontrolle zu passieren – schließlich hatten wir ja die Nacht über Zeit uns den öffentlichen Bereich des Flughafens anzuschauen. An der Sicherheitskontrolle dann aber der Schock: Es war gerade mal 08:30 Uhr und vor dem Sicherheitscheck war eine Warteschlange, wie wir sie nie zuvor gesehen haben. Einmal komplett durch den Flughafen, weitaus mehr als 500 Meter und mehrere tausend Menschen… (am Tag zuvor machte Toni einen Witz über die armen Menschen, die sich an diese Schlange anstellen müssen). Wir stellten uns schon auf plattgestandene Füße ein, doch zum Glück ging es in den Sicherheitskontrollen sehr schnell voran – in weniger als einer Stunde waren wir durch. Puuh… .

Unser Flug verlief soweit problemlos. Wir hatten zwar eine knappe Stunde Verspätung, aber das macht nicht wirklich ein Unterschied…ob nun 10,5 Stunden oder 11,5 Stunden… . Es war auch weniger anstrengend als wir dachten. Mit einem ganz gut ausgestatteten Entertainment-System (an jedem Sitzplatz mehrere aktuelle Kinofilme, Serien, Musiksender und eine eigene Spiele-Konsole), alle 2 Stunden eine Mahlzeit bzw. einen Snack (wow…waren wir satt) sowie das eine oder andere Nickerchen ließen sich die paar Stündchen ganz gut überbrücken.

Las Vegas

Unsere Route ging über Grönland – ein Traum die Landschaft da unten – vielleicht ja das nächste Reiseziel? ;)

Las Vegas

VIVA LAS VEGAS – wir waren endlich da. Was uns neben dem komplett anderen Klima (absolutes Wüstenklima – praktisch keine Luftfeuchtigkeit) als erstes auffiel, dass die Amerikaner in Deutschland ein viel zu schlechten Ruf haben. Wir waren noch keine 30 Minuten in den USA, als im Bus ein alter Stahlarbeiter unsere suchenden Blicke deutete und uns darauf hin ansprach. Neben einer netten Unterhaltung (er hieß ebenfalls Jan) erhielten wir ein paar Informationen zu Las Vegas und als krönenden Abschied brachte er uns noch vor die Tür unseres Hostels. Eine Ausnahme war es nicht, denn auch in den nächsten Tagen liefen uns immer wieder Menschen über den Weg, die extrem zuvorkommend Ihre Hilfe anboten, uns ein Stückchen mitnehmen wollten oder einfach nur ein wenig Small Talk betreiben wollten.

Unser Hostel war etwas abseits vom berühmten „Strip“, dafür aber direkt in Las Vegas Downtown gelegen. Im Prinzip eine nicht soo schöne Gegend, viel Armut, Drogen und auch hier extrem verrückte Menschen. Auf dem Weg zum Bus wurden wir häufig angesprochen, ob wir nicht etwas Kleingeld haben oder vielleicht irgendwas kaufen möchten. Aber stets „diskret“…nie wurde jemand penetrant oder gar aggressiv.


Größere Kartenansicht 

Für den Preis und diese super Hostel (sauber, große Zimmer, eigener Pool, Pencakes all you can eat) war das auf jeden Fall in Ordnung – außerdem liegt in Downtown der „kleine Strip“ welche eine super geile Video-Show hat (siehe auch Videos unten).

Las Vegas  Las Vegas
Las Vegas

Im Großen und Ganzen ist Las Vegas eine wirklich beeindruckende Stadt. Besonders auf dem Strip wird man geradezu von Lichtern erschlagen. Die riesigen Hotelgebäude lassen einen nicht weniger staunen als die jeweils dazugehörigen spektakulären Shows, die zumeist sogar kostenlos angeboten werden (siehe Videos unten).

Gespielt haben wir kaum – eigentlich gar nicht. Nur Jan konnte es nicht lassen ein paar Dollar in die Automaten zu schmeißen (natürlich OHNE Gewinn…könnte aber auch daran liegen, dass die Funktionsweise der Automaten nicht immer ganz eindeutig ist ;) ).
Ach und Heiraten haben wir auch noch ein wenig verschoben – natürlich aus reinen Kostengründen….Jan hat ja alles verspielt… .

Übrigens extrem viele und extrem geile Limousinen hier. Egal welches Auto – jedes wurde zu einer Limo umgebaut….teilweise mit unglaublichen Ausmaßen (ggf. stellen wir die Tage ein paar Bilder von Ami-Autos online). Am Flughafen standen an unserem Ankunftsbereich auch keine Taxis – dafür aber gut 10 Limousinen….das ist Las Vegas.

Allgemeine amerikanische Eindrücke: FETT, FETTER, USA!
Fette Autos, fette Menschen, fettes Essen (teilweise so süß, dass es uns Europäern nicht mehr schmeckt, sondern auf der Zunge wehtut) und überhaupt alles in XXL.

Wenn ihr folgend auf „Weiterlesen“ klickt findet ihr Video-Ausschnitte aus 3 der oben erwähnten Shows….unbedingt mal anschauen!!!

weiter lesen »


Beitrag aus Amerika
von Antonia und Jan





Vegas ist geil!

Freitag, 12. Oktober 2007 um 09:52

Auf dem Flug hatten wir schon einen sehr beeindruckende Aussicht auf die landschaft um Las Vagas herrum. Aber auf dem Boden angekommen wurde dies nochmal getopt. Die Stadt ist einfach der Burner und die Leute sind sehr nett. Haben jetzt erst gefrühstückt (Pancakes all you can eat….Antonia platzt jetzt) und machen uns auf den Weg Las Vegas zu erkunden!

Denken an euch!


Beitrag aus Amerika
von Antonia und Jan





Flug verpasst!

Freitag, 12. Oktober 2007 um 05:42

Ach, eigentlich gehört es doch auch mal zum Backpackerleben dazu so richtig schön unangenehm knapp ein Flug zu verpassen, oder!? Ob es jetzt unbedingt der 11-Stunden-Flug sein musste….darüber lässt sich streiten… . Aber von Anfang an:

Planmäßiger Abflug war am 10. Oktober um 11:15. Mit Virgin Atlantic sollte es in 10,5 Stunden nach Las Vegas gehen. Am Tag zuvor schmiedeten wir also unseren Schlachtplan:
7 Uhr aufstehen, 8 Uhr zum Frühstück, 8:30 Uhr losfahren und um 9 Uhr dann in Airport Gatwick ankommen. Vor Ort hätten wir so gute 2,25 Stunden Zeit für den Ceck-In. Ein guter Plan… .

Mit dem Fahrplan im Kopf ging es dann am nächsten Tag los. Die Regionalbahn sollte uns von New Cross mit einem Umstieg in East Croydon nach Gatwick bringen. Das funktionierte soweit auch ganz gut – zumindest bis zum Umsteigen in East Croydon Hier begingen wir einen fatalen Fehler:
Es fuhren kurz hintereinander 3 Züge nach Brighton – das war die richtige Strecke, denn Gatwick liegt zwischen East Croydon und Brighton. Nun, wir waren uns unsicher – welcher der 3 Züge war der richtige? Also kurzer Hand einen der vielen verdammt unfreundlichen Bahn-Mitarbeitern gefragt. Seine Empfehlung lautete „Platform 3“ – super, damit waren wir auf der sicheren Seite….dachten wir und stiegen ein..
Ziemlich schnell entdeckten wir im bereits fahrenden Zug die Infotafel: „Next stop Brighton“. Da hat uns der Held doch glatt in den Schnellzug nach Brighton gesetzt – OHNE Halt in Gatwick… . Am Flughafen sind wir dann um 10:30 Uhr eingetroffen – 15 Minuten zu spät für den Check-In.
In ihren einwandfreien roten Uniformen begrüßte uns eine Gruppe netter Virgin-Mädels. Guter Service, das muss man ihnen lassen. Eine von Ihnen begleitete uns an den Service-Schalter, wo man sich sehr bemüht um uns kümmerte. Wir hatten die Wahl: Zum einen bestand die Möglichkeit, dass wir noch am selben Tag nach Los Angeles fliegen und von da aus per Anschlussflug nach Las Vegas. Kostenpunkt: 90 Pfund. Zum anderen einfach morgen zur selben Zeit (nein, ein klein Tick früher) wiederkommen und den nächsten Flug nach Las Vegas nehmen. Kostenpunkt: 0 Pfund!

Nicht nur aus Kostengründen entschieden wir uns für die letztere Variante. Als kleine Geldeinsparungsmaßnahme (ihr wisst ja, London ist teuer) entschieden wir uns die nächsten Stunden im Flughafen zu bringen. Die ersten acht Stunden verbrachten wir in unserem Taglager und wechselten dann in unser Nachtlager – einer von neun modrigen Flughafenbänken. Wir waren zwar nicht die einzigen, die hier nächtigten, dafür hatten wir aber eine gepolsterte Bank mit einem sahnigen Ausblick ins Flughafen-Atrium - wie romantisch… .

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Bei unseren „Nachbarn“ handelte es sich um wirklich extrem merkwürdige Leute. Sei es das 70-jährige Pärchen, in Jogging-Hose, lila Brille und pinken Rucksack. Das asiatische Lesben-Pärchen, der 85-jährige, der es sich neben mir gemütlich machte…oder auch der Extrem-Schläfer, der im Schlaf fest um sich trat und irgendwann von der Bank auf den kalten Boden fiel und dort ohne sich was anmerken zu lassen weiter schlief.
Zwei düster schauende Polizisten im schicken Kampfanzug und mit ihren Maschinengewehren im Anschlag passten auf uns auf und ein fleißiger Kommissar befragte auffällige Personen („Können Sie mir bitte verraten weshalb Sie hier so ziellos herumlaufen?“). Außer zwei Feueralarmen war die Nacht dann ruhig – und mit unseren letzten drei Pfund konnten wir uns sogar noch eine Packung Toastbrot und ein wenig Schinken leisten.


Beitrag aus GroĂźbritannien
von Jan

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© Jan Sebastian K. & Antonia Trewendt