Archiv für Beiträge aus dem Monat November 2007





Nelson und der Abel Tasman Nationalpark

Freitag, 30. November 2007 um 22:03

Nach intensivem Studium unseres Neuseeland-Reiseführers entschied sich Toni bereits vor mehr als 2 Wochen, dass sie ihren Geburtstag in Nelson feiern möchte. Nelson liegt im nördlichen Teil der Südinsel und ist nur knapp 1,5 Stunden vom berühmten Abel Tasman Nationalpark entfernt. Im Stadtzentrum von Nelson leben ca. 40.000 Menschen und das sonnenreiche Klima mit den zahlreichen Freizeitaktivitäten lockt jedes Jahr eine Menge Touristen in die Stadt.

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Auch das Hostel hat sich Antonia schon lange im Voraus ausgesucht. Ihre Wahl viel auf das Hostel Paradiso, welches neben einem 12-Meter-Pool, einem Spa-Pool und einer Sauna auch eine liebevolle Atmosphäre zu bieten hatte.

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Am 24. November gingen wir am Abend mit zwei deutschen Mädels noch in einen Pub und feierten hier in Tonis 21. Geburtstag rein. Tonis Geburtstag selber bestand aus „endlich mal wieder ausschlafen“, gemütlich am Pool liegen und am Abend gönnten wir uns noch eine Pizza beim Italiener.

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Am vorletzten Tag entschieden wir uns dann noch für einen Besuch im Abel Tasman Nationalpark. Dieser erstreckt sich über ca. 23.000 Hektar Wald- und Buschland und ist hiermit zwar der kleinste, aber trotzdem meistbesuchte Nationalpark Neuseelands.

Aus einer Vielzahl von Tourangeboten wählten wir eine Tagestour (es sind unter anderem auch Mehrtagestouren mit Übernachtung im NP möglich), welche zu 2/3 Wasserweg und  1/3 Landweg bestand.

Mit ca. einer halben Stunde Verspätung wurden wir vom Shuttel-Bus am Hostel aufgesammelt, um in einer 1,5-Stündigen Busfahrt nach Marahau zu fahren.
Abgesetzt wurden wir dann an der „Aqua Taxi Basis“, welche aber nicht direkt am Wasser, sondern einige hundert Meter im Landesinneren liegt.
Dazu aber gleich… . Zuvor noch kurz etwas zu den Aqua Taxis. Die Aqua Taxis sind in Neuseeland eine touristisch durchaus attraktive Einrichtung, um eine Art Taxi-Bus Verbindung auf dem Wasser zur Verfügung zu stellen. Viele in den Fjorden gelegene Orte sind über den Landweg nur schwer bzw. gar nicht zu erreichen. Und hier klinken sich die Aqua-Taxis ein, die neben einer Art Linien-Verbindung (meist nur kleine Boote) auch als private Taxiverbindung buchbar sind (unbezahlbar) und sogar teilweise für die Postzustellung zuständig sind.

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Weiter geht es an der Aqua Taxi Basis. Wasser war zwar noch immer nicht zu sehen, dafür wurde uns aber nun klar, weshalb so viele Tracktoren in diesem Dorf unterwegs waren. Die Boote fuhren gar nicht auf dem Wasser, sondern wurden auf dem Bootsanhänger durch die Gegend kutschiert.

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Dies würde die durch das aggressive Salzwasser entstehenden Schäden am Bootsrumpf vorbeugen und nur so ließe sich ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb gewährleisten. Quatsch…natürlich war die Fahrt auf dem Bootsanhänger nur von kurzer Dauer. Aber trotzdem war es ein Spaß im Boot sitzend von einem Tracktor durch den Strand, durchs Watt und durch den einen oder anderen kleineren Priel gezogen zu werden, um dann langsam ins Wasser zu gleiten.

Dann ging die Fahrt los. Mit ordentlichem Tempo ging es an den kleinen Buchten mit ihren goldenen Stränden vorbei. Ein kurzer Stopp wurde bei einem gespalteten im Wasser liegenden Felsen gemacht. Auch eine auf dem Weg liegende Robben-Kolonie ließen wir uns nicht entgehen und konnten erneut diese lustigen Tierchen (ja Oma, jetzt rate mal wie oft das Wort „süüß“ gefallen ist ;) ) beim sonnen und schwimmen beobachten.

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Nach gut 1,5 Stunden Fahrt erreichten wir die Bucht, die als Start unserer Wanderung vorgesehen war. Wir wurden direkt am Strand raus gelassen – eine Anlegebrücke oder gar einen Hafen gibt es in einem Nationalpark schließlich nicht. Wir spazierten erstmal gemütlich in einer Bucht rum. Der Strand war wirklich herrlich und das Wetter war wunderschön. Am liebsten wären wir hier den ganzen Tag geblieben.

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Irgendwann holte uns die Realität aber wieder ein und wir stellten fest, dass wir zeitlich mittlerweile wirklich knapp dran waren. Also schnell los – über Stock und Stein zum 4,5-Wanderstunden entfernten Pick-Up Strand gelaufen. Auch wenn wir teilweise etwas schneller gehen mussten konnten wir die zahlreichen Aussichten im vollen Zuge genießen.

Am Pick-Up Strand hatten wir dann noch das Glück einen Blue-Pinguin (kleinster Pinguin der Welt) zu beobachten. Dieser hat sich wohl etwas zeitlich vertan – schließlich war es erst 16 Uhr und normalerweise kommen die Pinguine erst etwas später aus ihren Verstecken.

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Im Großen und Ganzen haben wir den Tag sehr genossen und zählen den Abel Tasman Nationalpark mit zu den Highlights unserer Neuseeland-Reise.

Ach und Bilder werden leider wieder etwas verspätet online gestellt. Sitzen hier gerade “am” Franz Josef Gletscher…da ist das Internet nicht sooo gut ;)


Beitrag aus Neuseeland
von Jan





Neue Bilder

Mittwoch, 28. November 2007 um 22:06

Haben gerade neue Bilder aus Kaikoura und Picton online gestellt. Ihr findet sie wie immer unter “Pictures”. Unter anderem findet ihr dort auch die Bilder von unserer Whale-Watching-Tour und es ist doch noch auch ein Foto (wenn auch kein sonderlich gutes) vom Königs-Albatros aufgetaucht.

Übrigens, um euch auch ein Eindruck zu geben, wie ein Pottwal unter Wasser ausschaut haben wir uns mal das folgende Foto “geliehen” (nein, wir waren nicht mit Pottwalen schwimmen).

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Beitrag aus Neuseeland
von Antonia und Jan





Was wir so erlebt haben

Montag, 26. November 2007 um 21:48

Zum anzeigen unserer Neuseeland-Route hier klicken!
(Ist-Route, Start in Auckland) 

Wie bereits zuvor geschrieben sind wir in unserer „Offline-Zeit“ von Christchurch über Kaikoura und Picton nach Nelson gereist.

Christchurch überspringen wir mal einfach. Wir werden wahrscheinlich Weihnachten in Christchurch verbringen und dann noch das eine oder andere zu der Stadt schreiben.

Unser nächster Stopp war dann Kaikoura - die Wal-Metropole schlechthin. Als einer der TOP Wale-Watching-Spots weltweit ist es in Kaikoura ganzjährig möglich Wale zu beobachten. Zwar ist November nur beginn der Hauptsaison aber auch in dieser Zeit werden täglich mehrere Pottwale gesichtet. Mit 130 Dollar (ca. 65 Euro) pro Person für 2,5 Stunden hat das ganze aber auch einen ordentlichen Preis.

Nun, noch ein wenig über den Preis grübelnd haben wir uns am ersten Tag für eine kleine Wanderung entschieden. Die Wanderung sollte neben atemberaubenden Aussichten auch an mehreren Seehund-Kolonien vorbeiführen.

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Angekommen an der ersten Kolonie große Augen, viel Wasser….aber keine Seehunde. Etwas enttäuscht marschierten wir dann aber noch ein wenig über die ins Wasser ragenden Felsenen. Und guck da….da hat sich doch was bewegt. Und da auch. Nach und nach tauchten die Seehunde auf und nach und nach entdeckten wir auch welche auf den Felsen liegen. Ein super nettes Erlebnis die Tiere direkt vor sich liegen zu haben….schließlich ist das Wildnis und es gibt keine Zäune.
Zwar soll zu den Tieren ein kleiner Sicherheitsabstand eingehalten werden, aber selbst mit diesem ließen sich die Seehunde wunderbar beim schwimmen und sonnen beobachten.

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Am nächsten Tag entschieden wir uns dann doch eine Whale-Watching-Tour zu machen. Eigentlich muss man das doch einfach mal gemacht haben. Aufs Wasser ging es dann mit dem spätmöglichsten Boot – so konnten wir die von den Vormittags-Touren Infos bekommen, wo sich die Wale gerade rum treiben.
Mit dem extra für Whale-Watching entwickelten Boot ging es dann über teilweise 1000 Meter tiefes zu den Lieblingsplätzen der Pottwale. Das Wetter war großartig und am Tag wurden bereits einige Wale entdeckt.

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Vorweg ist zu erwähnen, dass Wale nicht sonderlich kooperativ sind, wenn es darum geht sie anzugucken. Pottwale tauchen knapp 45 Minuten in tiefen Gewässern (gerne 500 Meter und mehr) herum, um dann für ca. 10 Minuten an die Oberfläche zu kommen und nach Luft zu schnappen. Hierbei strecken sie aber nicht ihren ganzen Körper aus dem Wasser, sondern nur den Teil, der notwendig ist: Der Rücken mit dem Atemloch!
Springen tun Pottwale nicht – dafür sind Buckelwale berüchtigt. Pottwale dagegen protzen dagegen mit der weltberühmten Schwanzflosse, die sie beim Abtauchen in Richtung Himmel strecken.

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Anfänglich hatten wir kein Glück – die Wale waren schon wieder woanders unterwegs oder gerade abgetaucht. Aber dank Sonograph (Bild unten: Kapitän nutzt sein Sonograph) an Board konnten wir die Wale leicht recht schnell ausfindig machen und haben dadurch in den 2,5 Stunden 2 Pottwale sehen können.

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Auf der Rückfahrt begegneten wir noch einigen Hector-Delfinen und einen unglaublich großen Albatross (Gott…die Teile können riesig werden….für ein Bild waren wir leider zu langsam).

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In Picton verbrachten wir eine eher ruhige Zeit. Neben einer kleinen Wanderung entspannten wir uns die meiste Zeit und erholten uns ein wenig von den letzten Tagen.

Bilder werden wir in den nächsten Tagen online stellen!


Beitrag aus Neuseeland
von Antonia und Jan





We are back!

Montag, 26. November 2007 um 21:26

Juhu, wir sind wieder online! Das Notebook-Problem hat sich erledigt. Ein böser Software-Fehler (Danke Microsoft) hat uns komplett lahm gelegt und laut online Hilfe ließ sich der Fehler nur mit einer deutschen Windows-CD beheben (nicht kompatibel mit der neuseeländischen). Da sich eine deutsche CD hier nicht auftreiben ließ entschieden wir uns heute ein Backup erstellen zu lassen und die Kiste dann komplett platt zu machen.
Gute Entscheidung, denn – why ever – funktioniert jetzt nach dem Backup wieder alles wie gehabt.

Was gibt es sonst neues? Wir haben uns eine neue Kamera gekauft. Nach ständigen hin und her haben wir uns für die Canon Powershot A640 entschieden. Nicht einfach so, sondern weil unsere bisherige Kamera (Canon Powershot A620) leider zwei Kratzer auf der Linse hat. Die sind zwar relativ selten zu sehen (besonders stark aber in den Videos - z.B. das vom Ninety Mile Beach), aber wir möchten uns später nicht über einen Fleck im Bild ärgern (man weiß nie, ob er auf einem anderen Bildschirm nun doch zu sehen ist…oder vielleicht nur nach der Entwicklung).
Lange Rede, kurzer Sinn. Nach anfänglichem Schmerz ist das Geld nun investiert, aber wir sind froh jetzt qualitativ noch hochwertigere Bilder schießen zu können.
Auch möchten wir jetzt öfters die Panorama-Funktion nutzen und euch das eine oder andere Panorama-Bild online stellen (unter anderem vlt. neue Bilder für den Kopf unseres Blogs).

Während unser „offline-Zeit“ haben wir uns in Neuseeland etwas Richtung Norden bewegt. Über die Städte Kaikoura und Picton sind wir mittlerweile in Nelson angekommen, wo wir auch Tonis Geburtstag gefeiert haben.


Beitrag aus Neuseeland
von Antonia und Jan





Geburtstagsgrüße

Montag, 26. November 2007 um 21:25

Vielen Dank an alle für eure lieben Geburtstagswünsche!!! Habe mich total gefreut! Jan hat mir von dem Eintrag ja gar nichts erzählt und ich war ja abgesehen von dem kostenpflichtigen Internet Cafes vollkommen vom Internet abgeschlossen. Haben „uns“ (Jan hat ja nur so getan) dann total gewundert, dass all meine Geburtstagswünsche auf sein Handy gesendet wurden und woher doch alles wussten, dass er seine SIM-Karte dabei hat! Ganz schön gemein von ihm mich so auflaufen zu lassen, aber auch ziemlich süß! Vor allem dir Törtchen!!
Noch mal ganz lieben dank…hab mich wirklich gefreut und vermisse euch ganz doll!


Beitrag aus Neuseeland
von Antonia





Antonias Gebutstag

Sonntag, 25. November 2007 um 00:01

Regnet es bei euch auch Torten!? Schon seit ein paar Stunden?
Anfangs habe ich an einen Fehler im Blog gedacht, aber nun weiss ich woran das liegt…

Antonia hat Geburtstag!

Ich bin mir ganz sicher, dass sie auch hier mal nach Gebutstagswuenschen schaut. Also nur zu - schreibt jede Menge Kommentare!!!
Und nur fuer Gebrustatgsgruesse ist ab sofort auch die deutsche Rufnummer 0175 - 966 21 21 geschaltet. Auf diese Nummer koennt ihr Antonia SMS schreiben. Anrufen ist leider nicht moeglich!

Zur Zeitumstellung: Toni hat am 25. November Geburtstag! Wir feiern nach der deutschen Zeit aber schon am 24. Novembe ab 12 Uhr Mittags! So ist mehr Zeit zum Kuchen essen…


Beitrag aus Neuseeland
von Jan





Neues und so…

Samstag, 24. November 2007 um 16:20

Wir haben lange nichts mehr von uns hoeren lassen.
Nachdem wir die Bay of Islands verlassen haben, sind wir gut in Christchurch angekommen und sind mittlerweile ueber Kaikoura und Picton nach Nelson getravelt.

Aktuell ist es so, dass unser Notebook leider nicht mehr lauft. Windows hat sich gegen uns gestellt und wir benoetigen derzeit eine deutsche Windows XP CD - ein Ding der Unmoeglichkeit in Neuseeland… . Montag werden wir einen neuen Reparaturversuch starten (ggf. Win NZ installieren) und uns dann noch mal melden.

Bis dahin: Uns gehts gut und wir hoffen, dass wir schon bald wieder die vielen neuen Bilder und unsere Erlebnisse online stellen koennen!


Beitrag aus Neuseeland
von Antonia und Jan





Routen-Übersicht verbessert!

Sonntag, 18. November 2007 um 19:52

Wir haben die Übersicht unserer Route etwas verbessert.
Ab sofort wird nicht nur in grün unsere Route angezeigt, sondern es sind auch orange Fähnchen gesetzt. Diese orangen Fähnchen sind überall da gesetzt, wo wir übernachtet haben.

Neuseeland

Zur Erinnerung: Die Routen findet ihr unter dem Menüpunkt “Route” - in einigen Beiträgen weisen wir aber auch auf die aktuelle Route hin.


Beitrag aus Neuseeland
von Antonia und Jan





Ab in den Norden!

Freitag, 16. November 2007 um 20:18

Neue Bilder von der Bay of Islands unter “Pictures” 

Beeindruckt von unseren Delfin-Erlebnissen haben wir direkt unsere nächste Tour gebucht. Diesmal sollte es ins 500 km nördlicher gelegene Cape Reinga gehen. So stand uns eine 11-stündige Busfahrt bevor, welche aber durch einige „kleine Abenteuer“ interessant gestaltet wurde.

Abgeholt wurden wir morgens um 7:30 Uhr nahe unserer Unterkunft. Der Bus, ein Truck mit Bus-Karosserie (geländefähig), war kaum gefüllt. Wunderbar – mit kleinen Gruppen sind solche Touren deutlich angenehmer.
Unser Busfahrer, knapp 30 Jahre alt und eine Freundin aus Hamburg, war für seinen Job wie geschaffen. Er konnte zu allem was erzählen und hatte sichtlich Spaß an seiner Arbeit.
Also ging es los…als erster Stopp war ein kleiner „Urwald“ eingeplant, in welchem riesige Kauri-Bäume wuchsen. Faszinierend wie groß die sind. Und faszinierend wie alt die Teile werden. 800 Jahre brauchen sie um auszuwachsen und ein Lebensalter von 4.000 Jahren ist keine Seltenheit.

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Als nächstes ging es zum Ninety Mile Beach, welcher in Wirklichkeit 90 km lang ist. Der Ninety Mile Beach ist ein breiter fester Sandstrand, welcher in Neuseeland als offizieller Highway eingetragen ist. Natürlich nur zu nutzen, wenn man das richtige Fahrzeug (4-Wheel-Drive) dafür hat und die Gezeiten beachtet. Somit weltweit wohl der einzige Highway, welcher mehrmals täglich unbefahrbar ist. Die Geschwindigkeitsbegrenzung  liegt bei 100 km und der Strand war leer – so konnte man den Bus endlich mal richtig ausfahren ;)

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Klicke hier um das Video anzuschauen!

Direkt am Ninety Mile Beach gelegen befinden sich riesige Sanddünen. Sehr praktisch, dass wir gerade Sandboards geladen haben. Also raus aus dem Bus, die Dünen hoch geklettert (puuuuh, das war anstrengenden) und dann mit ordentlichen Speed auf den Board wieder runter ballern.

Klicke hier um das Video anzuschauen!

Drei mal hoch und runter hat gereicht – danach hat die Pumpe ein erneutes hoch laufen nicht mehr mitgemacht und wir entschieden uns weiter zu fahren. Nächster Stopp: Die Spitze, Cape Reinga. Nach dem Glauben der Maori (Ureinwohner Neuseelands) verlassen hier die Verstorbenen Neuseeland, um in ihre Heimat „Hawaiki“ zurückzukehren. Für zwei Dollar pro Nase, die im Bus sitzt, dürfen aber auch Touristen das Land betreten und sich an der Spitze den berühmten Leuchtturm anschauen und die ein Zusammentreffen unglaublicher Ausmaße zu bestaunen: Hier treffen die Tasmanische See, helle Farbe und raues Wasser, und der Pazifik, ruhiges Wasser und ein tiefes blau, aufeinander (leider auf den Fotos nicht zu erkennen).

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Auf der Rücktour machten wir noch halt an einer Holzwerkstatt (Ancient Kauri Kingdom & Cafe). Praktischerweise bietet die Holzwerkstatt auch eine Bus-Waschanlage, sodass unser Bus gewaschen wurde, während wir uns die Holz-Skulpturen mit überteuerten Touri-Preisen anschauen durften. Eigentlich nicht erwähnenswert, wenn da nicht diese super geile Treppe gewesen wäre, welche einem noch mal die unglaubliche Größe der Kauri-Bäume demonstrierte.

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Beitrag aus Neuseeland
von Jan





Viel erlebt…

Freitag, 16. November 2007 um 18:59

Von den vielen Tour-Angeboten in Paihia entschlossen wir uns für einen Tagestrip auf dem Wasser mit Delfin-Beobachtung, schwimmen mit den Delfinen, Lunch auf einer der wunderschönen einsamen Inseln der Bay of Island, Besichtigung des Felsens „Hole in the Rock“ und Netsurfing. Also das volle Programm!!

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Kaum an Board bekamen wir die Durchsagen des Kapitäns, dass wir in zehn Minuten auf ein paar Flaschennasendelfine treffen werden und uns jetzt fertig machen sollten, wenn wir mit ihnen schwimmen wollen. Dazu muss man sagen, dass es von vielen Faktoren abhängig ist ob man dann wirklich mit den Delfinen schwimmen darf. Wenn sie Junge haben ist es z.B. nicht erlaubt mit ihnen zu schwimmen, weil die Kleinen dann abgelenkt werden und so ihr Fütterungsprozess unterbrochen wird! Die Chance also wirklich mit ihnen zu schwimmen liegt bei ungefähr 40 Prozent.
Sind dann also sehr schnell in die Neoprenanzüge gestiegen und ausgestattet mit Flossen und Schnorchel gab es dann noch ein kurzes Briefing und ab ins Netz. Das Netz hängt seitlich vom Boot ins Wasser, in dem mussten wir dann in dem 16 Grad kaltem Wasser ausharren bis wir das okay bekamen aus dem Netz zu schwimmen.

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Kaum war das „Go“ gefallen paddelten alle wie um ihr Leben in die Richtung, die vom Boot aus angezeigt wurde, wo sich die Delfine befinden sollten. Was für ein cooles Gefühl, wenn diese vier Meter großen (hätte ich nie gedacht, dass die so groß sind) Delfine an dir vorbei schwimmen. War eine tierische Paddelei und haben Unterwasser leider auch nicht so viele vor die Linse bekommen (die Tiere sind einfach zu schnell – daher lassen sich die Delfine auf den Bildern auch nur erahnen), aber hat super viel Spaß gemacht - trotz der Wassertemperatur.
Das erste Bild ist ein Delfine-Kopf (das Auge ist zu sehen), das zweite Bild ist ein Delfine von hinten (Konturen der Schwanzflosse und des gesamten Körpers zu erkennen).

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Vom Boot aus konnten wir dann später noch viele kleinere Delphine beobachten, wie  sie mit unserem Boot um die Wette schwammen. Haben so ungefähr 800 Fotos dabei verknipst, wovon wir aber einen Großteil wieder gelöscht haben – nur das Beste durfte bleiben ;) Von Weiten war es uns dann später noch möglich ein paar Blue Pinguine (die kleinste Pinguine der Welt) anzuschauen.

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Klicke hier um das Video anzuschauen!

Auch passierten wir mit dem Boot das groß beworbene „Hole in the Rock“, welches meiner Ansicht nach nicht so spannend war. Ist halt ein Fels mit einem großen Loch drin, welcher von James Cook 1796 bei seinem Besuch benannt wurde.

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Unsere kleine Snack-Pause verbrachten wir auf einer wunderschönen kleinen Insel mit einer traumhaften Bucht, über die wir uns von einem kleinen Hügel eine bessere Aussicht verschafften.

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Als kleines i-Tüpfelchen gab es am Ende noch die Möglichkeit zum Netsurfing. Haben wir natürlich auch nicht ausgelassen. Es hat total viel Spaß gemacht im Netz vom Boot durchs Wasser gezogen zu werden und im Netz hin und her zu rutschen.

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Beitrag aus Neuseeland
von Antonia

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© Jan Sebastian K. & Antonia Trewendt