Archiv für Beiträge aus dem Monat Januar 2008





Kurzer “Zwischenstand”

Mittwoch, 23. Januar 2008 um 19:59

Jipp, wir haben endlich einen Job!!! :) Eigentlich haben wir schon seit Montag einen. Sind ja am Freitag hier angekommen und sind direkt in die Jobagentur. Die hatte auch endlich mal was auf Lager. Erster Vermittlungsversuch: Fruit Picking auf einer Farm mit sehr guten Ruf. Sind direkt hin, mussten dann aber leider feststellen, dass die Stelle schon vergeben war. Also zurueck zur Agentur und da die naechste Adresse abgeholt. Volltreffer. Nur zwei Minuten von unserem Camping Ground entfernt war noch eine Farm - und hier konnten wir direkt am Montag anfangen. Also Montag und Dienstag morgens um fuenf aufgestanden und dort neun Stunden Birnen gepflucket. Eine verdammt sche*** Arbeit. Neun Stunden bei 30 Grad und mehr unter freiem Himmel mit einem Sack um Hals die Leiter hoch, pfluecken, pfleucken, pfluecken und das ganze dann unten in einer Sammelbox abladen. Und dann gibt es regelmaessig vom Supervisor “Die Fruechte sind zu klein!!! - ihr muesst groessere Fruechte pfluecken!!” und man selber macht sich auch Stress, weil man per Leistung bezahlt wird. How ever…absolute scheiss Arbeit und wir haben dafuer umgerechnet 4,5 Euro die Stunde bekommen. Ein Witz… .

Am Dienstag-Abend haben wir von Leuten auf unserem Camping-Ground (teilweise langjaehrige Erntehelfer), dass “unsere Farm” sehr schlecht sei. Die Baeume seinen einfach zu hoch und dieses Jahr sind die Fruechte so oder so zu klein.
Toni ist am Dienstag Abend auch noch von der Leiter gefallen. Eine zwei Meter Stahlleiter, die an einer Stelle durchgerostet war. Na Danke… . Zwar ist Toni wirklich von ganz oben gefallen, hat sich aber gluecklicherweise ausser unglaublich ekelhaft grossen Bluterguessen (handgross) nichts getan.

 Naja, wir haben uns dann am Mittwoch dann doch dazu entschlossen noch mal zu der Farm zu fahren. Brauchen schliesslich langsam wirklich Geld. Haben aber am Abend zuvor von unseren “Nachbarn” Telefonnummern von besseren Farmen bekommen, welche wir dann am Abend anrufen wollten.
Mittwoch stand auf dem Plan 15 Kilometer aus dem Ort raus zu fahren. Dort ist eine andere Farm. Und hier sollten wir dann mit einem Eimer in der Hand die heruntergefallenen Pfirsiche aufsammeln. Aber bitte nur die schoenen. Nach einer halben Stunde hat der Farmer dann aber doch eingesehen, dass es keine guten Fruechte auf dem Boden gab. Also durften wir dann doch direkt von den Bauemen pfluecken. Nach zwei Tagen wieder andere Fruechte ist aber absoluter Mist. Und auch auf der Plantage waren die Baume hoch und hatten nur kleine Fruechte. Und bei Pfirsichen kommt noch dazu, dass wir nicht nur auf die Groesse, sondern auch auf die Farbe achten muessen. Suuuuper!

Nach drei Stunden haben wir unserem Supervisor gesagt, dass wir fuer heute Schluss machen. 3 Stunden und nur eine Bin (zu zweit) Geschafft. Das ist ein Stundenlohn von 2,7 Euro.
Demotiviert sind wir noch mal in die Jobagentur gefahren und haben gefragt, ob derzeit ein Fabrick- oder Packing-Job frei ist. Eigentlich nicht wurde uns gesagt…nur ein Packing-Job war zufaellig frei…allerdings nur fuer eine weibliche Person. Der gute Mann war dann aber so nett und fragte noch mal an…und BINGO. Wir durften direkt mal vorbeischauen. Haben wir dann auch getan und dann ging alles recht schnell. Kurze Instruktion und gleich lospacken. Nun packen wir High-Quality Pfirsiche und Nektarinen in Kartons. Und das zu einem super Stundensatz (17,90 Dollar - 10.74 Euro). Die Arbeit ist zwar nicht sonderlich herausfordernd, aber die Leute sind super drauf (knapp sechs Mitarbeiter inkulsive Chef und Cheffin), ist deutlich besser bezahlt, die Atmosphaere ist besser und wir werden per Stunde bezahlt…und wahrscheinlich besteht die Moeglichkeit bis zu sieben Tage die Woche zu arbeiten - TOP!

So…nun machts Internet zu…mehr gibts die Tage!!


Beitrag aus Australien
von Jan





Auf Job-Suche durch Australien

Samstag, 19. Januar 2008 um 13:27

Zum anzeigen unserer Australien-Route hier klicken! 

Wow, da haben wir jetzt ja schon ganz schön Kilometer gerissen. Sind mittlerweile gute 1.300 gefahren. Am Montag erledigten wir noch ein paar Dinge in Sydney (Versicherung etc.) und noch am gleichen Abend ging es schon raus aus Sydney…ab in die „Wildnis“.
Erster Stopp? Eine Gute Frage, die uns unser „Free Camping Guide“ aber schnell beantwortete. Es ging nach Berima….der im Campingguide empfohlene Campingplatz war zwar leider geschlossen (nur noch als Versanstaltungsplatz nutzbar), aber bedingt durch die späte Stunde entschieden wir uns verbotenerweise trotzdem hier zu übernachten. Genauso wie zwei australische Pärchen, die uns auch gleich einen Eindruck vom australischen Nuschel-Slang gaben. „Ehm… again please?“
Am nächsten morgen wurden wir durch ein Klopfen an unserer „Haustür“ von einem der selbigen Nuschel-Australier geweckt. Ein Ranger kontrolliere jeden Morgen diesen Platz und wir sollten doch besser rechtzeitig aufbrechen.

Weiter ging es dann nach Canberra. Übrigens ist das Australiens Hauptstadt….nicht Sydney, wie viele (verständlicher Weise) denken. Wie auch immer, Canberra besteht im Prinzip nur aus einem Haufen Beamter, die sich mit einem hübschen Parlamentsgebäude an einem See niedergelassen haben. Dementsprechend kurz war auch unser Besuch der Stadt. Mal schnell das Parlamentsgebäude angeschaut und schon ging es weiter….ach wie schön, wenn man flexibel ist… .

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Die anschließende 5-stündige Autofahrt bestand im Prinzip nur aus stupiden Geradeausfahren. Ein wenig Abwechslung gab es erst, als wir in die Frucht-Quarantänezone fuhren. Ja…was nicht alles in Australien gibt, mmh? Aber hat schon alles seinen Sinn. Die Frucht-Quarantänezone soll die riesigen Obstplantagen hier vor den bösen Fruchtfliegen schützen. Und die dazugehörigen Hinweisschilder wirken fast wie ein staatliche Aufruf zum Kampf gegen eine außerirdische Spezies…lustig… .

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Irgendwann in Griffith angekommen haben wir uns die erste Nacht mit ungewohnt hohen Temperaturen herumschlagen müssen. Sydney war ja schon recht warm, aber Griffith ist wirklich um einiges wärmer…und daran muss sich der Körper erst mal dran gewöhnen…besonders in der Nacht.

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Am nächsten Morgen klapperten wir dann die Jobagenturen ab. Wir haben uns zwar bei jeder eingeschrieben, doch wurde uns auch gleich klar gemacht, dass es zurzeit eher bescheiden mit Jobs in und um Griffith aussieht. In ganz New South Wales seien derzeit kaum Stellen ausgeschrieben. Ein Anruf bei der Harvest-Hotline bestätigte uns dies ebenfalls.
Diese Hotline ist übrigens eine gefuchste Erfindung. Jeder Reisende, der sich sein Reisebudget etwas aufbessern will (und darf), kann dort anrufen und bekommt Informationen wo es die nächsten Farmjobs gibt. So lässt sich dann auf dem so genannten „Harverst-Trail“ (Ernte-Pfad) entlang reisen….von Job zu Job einmal durch Australien.
Soweit jedenfalls die Theorie…in Realität ist es jetzt aber ja eher schlecht in New South Wales. Sicher würde in einigen Tagen ein interessanter Job frei werden, doch wir haben uns dann doch entschieden knapp 300 Kilometer weiter Richtung Melbourn zu fahren. Hier sind wir zwar nur wenige Kilometer hinter New South Wales, doch es sind zumindest mehr Jobs ausgeschrieben. Morgen geht es dann erneut zu den Jobagenturen… .

P.S.: Ach, fast vergessen. Die erste fast handgroße Spinne ist uns auch schon untergekommen. Auf der öffentlichen Damendusche wartete sie regungslos auf Toni. Als wir sie später fotografieren wollten war sie allerdings schon verschwunden….und Toni entschied sich besser die Damendusche zu meiden.

Nochmal P.S.: Ab sofort findet ihr auch immer aktuell unsere Route online unter “Route” in der oberen Navigation oder ab und an direkt ueber einen Beitrag von uns (wie ueber diesem Text). In Australien zeigen wir nun auch die Tages-Stopps an…und neben der Ist-Route wird auch die geplante Route angezeigt. Steht alles genauer in der Legende!


Beitrag aus Australien
von Antonia und Jan





Neue Bilder aus Sydney

Samstag, 19. Januar 2008 um 13:19

Nur kurz: Haben neue Bilder aus Sydney online gestellt! Ihr findet sie wie gewohnt unter “Picutres”!


Beitrag aus Australien
von Antonia und Jan





Ach, uns gibt’s übrigens noch!

Montag, 14. Januar 2008 um 18:44

Neee, haben euch nicht vergessen. Die letzten Tage waren hier einfach nur so stressig, dass wir absolut keine Zeit gefunden haben einen neuen Text zu verfassen.
Nachdem wir gut ins neue Jahr gestartet sind war es erst einmal genug mit Reisen. Auf dem Plan stand sich in Sydney „niederzulassen“…eine Wohnung und einen Job suchen und erst mal wieder etwas Geld verdienen. Dementsprechend gestalteten sich auch die letzten Tage. Jeden Tag hieß es früh aufstehen und auf Job- und Wohnungssuche gehen. Die Ausbeute war leider eher bescheiden. Jobs gab es kein passenden (zu niedriger Stundenlohn oder zu wenig Arbeitsstunden) und auch in Sachen Wohnung war es nicht so einfach, wie wir es uns erhofft haben. Es sind derzeit einfach noch zu viele Menschen in Sydney unterwegs, die ebenfalls Job und Wohnung suchen.

Also haben wir uns kurzer Hand hingesetzt und einen neuen Plan geschmiedet.
Das Resultat? Wir haben jetzt einen dicken, tiefroten Reisepartner, der uns die nächsten sechs Monate durch Australien begleiten wird. Neee, kein übergewichtiger und sonnenverbrannter Engländer…aber von Anfang an:
Neben den innerstädtischen Jobs gibt es hier in Australien natürlich noch jede Menge Farmen, die ebenfalls nach Arbeitern suchen. Diese liegen teilweise aber hunderte Kilometer von der nächsten größeren Stadt entfernt. Sollte uns aber nicht aufhalten und da wir für die nächsten Monate so oder so noch einen Fortbewegungsmöglichkeit suchen haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen ein Auto zu kaufen.

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Die Autosuche war recht problemlos. Von innerstädtischen Automärkten für Backpacker (Kings Cross Market etc.) wird einem fast von jedem abgeraten. Also haben wir uns die wöchentlich erscheinende „Trading Post“ geschnappt und uns in paar Autos raus gesucht. In Frage kamen natürlich nur ein großer Stationwagon…schließlich sollte ja auch noch ein Bett für uns beide im Auto Platz finden.
Schon das erste Auto, welches wir uns anschauten war wie für uns geschaffen. Ein 1994er Ford Falcon mit gut 260.000 Kilometern runter. Nicht erschrecken – in Deutschland würde man kein Auto mit einem solchem Kilometerstand kaufen, doch in Australien schaut das ganz anders aus. Ein häufiger Spruch zum Autokauf ist „Alles unter 300.000 Kilometer ist wie neu!“ und das stimmt durchaus, wenn man bedenkt, dass man hier auch den einen oder anderen 20 Jahre alten Wagen mit guten 800.000 Kilometern findet. Die Autoindustrie hat schon vor Jahren Australiens Bedarf erkannt und die Autos auf diese Distanzen ausgelegt.

Da wir keine Auto-Cracks sind haben wir uns noch „Panic Mechanic“ zur Hilfe gerufen. Simon, ebenfalls ein ehemaliger Backpacker aus England, betreibt in Sydney eine rollende Autowerkstatt, welche immer dann zum Einsatz kommt, wenn Auto-Laien (viele Backpacker) ein Auto kaufen wollen. Für eine fairen Preis hat er gute 1,5 Stunden das Auto auf Herz und Nieren überprüft, uns alle Makel erklärt (super, so ließ sich noch 13% Rabatt rausschlagen) und stand uns bei Fragen zur Seite.

Nach einer breiten und anstrengend Shopping-Tour in Ikea und co. (hey, bei Ikea in Australien kostet ein HotDog nur 1 Dollar…das sind nur 60 Eurocent) liegen wir nun endlich in unserem neuen Zuhause. Und das direkt in der Wildnis….im Royal Nationalpark, direkt am Strand mit Blick auf Sydney. Um uns herum lauter Kakadus…lustige Tierchen sind das und es macht wirklich Spaß sie zu beobachten (dabei waren wir nie so die Vogel-Fans).

Wir hoffen, dass es jetzt schnellstmöglich auf eine Farm geht. Und wir hoffen, dass wir nicht weiter als 50 Kilometer zu nächsten InternetcafĂ© oder HotSpot fahren müssen…schließlich wollen wir euch ja auf dem Laufenden halten. ;)
 


Beitrag aus Australien
von Antonia und Jan





Time of our life - New Years Eve 2007 in Sydney

Mittwoch, 2. Januar 2008 um 03:45

Nun ist die „Neujahreswelle“ ein Mal um die Welt rum und wir können euch alle einen frohes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2008 wünschen! Wir hoffen sehr, dass ihr ebenfalls einen so eindrucksvollen Jahreswechsel hattet wie wir (danke für die vielen lieben Grüße und Wünsche!).

Wir haben Silvester zusammen mit Jens (Ex-Arbeitskollege von Jan) und seiner Frau gefeiert. Die beiden haben sich spontan bei uns gemeldet, als sie erfuhren, dass wir alle zu Silvester in Sydney sind. Gemeinsam entschieden wir uns dann nicht nur direkt am Hafen von Sydney, sondern sogar direkt an der Oper zu feiern. Laut Touristeninformation sollten wir aber unbedingt schon am Vormittag dort sein, um sicher zu gehen, dass wir noch rein gelassen werden.

31. Dezember 2009, 11:00 Uhr. Puh, nach einem recht kurzem Schlaf standen wir dann auch wirklich vormittags an der Oper. Unglaublich, es waren schon einige Leute da, die sich die besten Plätze geschnappt und nahezu häuslich eingerichtet haben.

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Trotzdem haben wir aber einen super Platz finden können, von welchem wir nicht nur auf die Oper selber, sondern auch auf die Harbour Birdge und die Skyline eine super Aussicht hatten.

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Doch erstmal hieß es warten. 13 Stunden lang saßen wir in der aggressiven australischen Sonne und konnten beobachten, wie sich der Veranstaltungsplatz nach und nach füllte, bis er bereits gegen 17 Uhr geschlossen wurde. Auch wenn das Warten super anstrengend war, war die Atmosphäre einfach einmalig. Die Leute waren durchweg freundlich und es gab’ keinerlei schlechte Stimmung, wie man sie eigentlich erwartet hätte. Super, so macht das ganze Spaß.

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Über den Tag verteilt gab es einige kleine Flugshow-Einlagen (mehr fliegen, als Show…aber nett anzuschauen…besonders die „Skywriter“, die kleine Botschaften an den Himmel schrieben ) und um 21 Uhr schon einen kleinen Vorgeschmack: Das Familie-Feuerwerk mit anschließendem „Herumfahren“ bunt beleuchteter Schiffe! Nur wenige Meter von uns entfern befand sich eine VIP-Lounge mit Live-Bühne, welcher uns mit jeder Menge Stimmungsmusik versorgte.

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Das Feuerwerk war einfach beeindruckend. Fotos haben wir nicht wirklich viele gemacht. Nur gegen Ende ein paar. Und der Versuch ein Video vom Feuerwerk zu drehen ist daran gescheiter, dass wir zu sehr selber genossen haben. Aber so ist es auch richtig – und für euch gibt es ja YouTube. Wenn ihr euch das Sydney-Feuerwerk anschauen wollt findet ihr unten stehend zwei YouTube-Links.

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Im Gesamten ein unglaubliches Erlebnis. Es hat wirklich Spaß gemacht hier Silvester zu feiern. Wir sind Begeistert von der Stimmung und von dem extrem ruhigen Ablauf der Veranstaltung. Dafür hat sich das Warten gelohnt! Und besonders viel Spaß gemacht hat das ganze mit Britta und Jens – schön, dass ihr zwei euch gemeldet habt ;)

Videos vom Sydney-Feuerwerk – YouTube-Tipps:
Feuerwerk Teil 1 | Feuerwerk Teil 2

Mehr Bilder gibt es mal wieder etwas verspätet in der nächsten Galerie.

Bei uns geht es jetzt hier Sydney so weiter, dass wir morgen die erste Jobsuche starten werden. Auch eine neue Unterkunft steht auf der To-Do-Liste. Wir sind gespannt, was der Tag bringt… .


Beitrag aus Australien
von Antonia und Jan

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© Jan Sebastian K. & Antonia Trewendt