Die ersten Tage in Malaysia
So.. endlich ist es soweit! Wir sind in Malaysia und bereit für alle Abenteuer! Mit dem Bus ging es für uns von Singapur nach Melaka in Malaysia. Beim unserem ersten Stopp an der Grenze mussten alle Fahrgäste raus aus dem Bus, um sich im Terminal einen Ausreisestempel aus Singapur geben zu lassen. Dann hinter der Brücke, die Singapur mit Malaysia verbindet, ging es wieder raus mit Gepäck und wir bekamen unseren Einreisestempel für Malaysia. Schon am Busterminal wurde uns bewusst wie billig Malaysia wirklich ist. Man glaubt es ja wirklich erst, wenn man es mit eigenen Augen sieht. Zum Beispiel bezahlen wir für eine Busfahrt von 2 Stunden nur 2 Euro…Unglaublich! Dazu ist der Bus sehr modern und klimatisiert! Da macht das reisen doch gleich doppelt Spaß!
Im Hostel welches wir schon im Voraus online gebucht (Doppelzimmer, 2,4 € pro Person) haben werden wir freundlich von unserem Host Tony empfangen. Schnell die Sachen abgelegt und dann ab nach draußen, die Stadt kennen lernen.
Es ist wirklich ein starker Kontrast zu Singapur und all den anderen Ländern wo wir waren! Keine Bürgersteige, tiefe Abwassergraben zwischen Straße und Bordstein (ohne Abedeckung), große und tiefe ungekennzeichnete Löcher im Bordstein und so etwas wie eine Straßenverkehrsordnung existiert nicht bzw. man schert sich nicht sonderlich um diese. Aufpassen sollte man zu dem auch sehr auf seine Handtasche, die nicht selten von Motorhollerfahrern entrissen werden. Aber alles auf seine Art sehr interessant und eine unglaubliche Atmosphäre. In Singapur hatten wir schon ein wenig die Möglichkeit uns an die asiatische Kultur und ihr Essen zu gewöhnen, aber es gab immer wieder Dinge, die insbesondere mich stark verschreckt haben! Dazu gehört zum Beispiel Fischkopfsuppe, die uns bei unserem all abendigen Suchen nach was leckerem Neuen zu essen über dem Weg laufen. Wir verhalten uns wirklich sehr experimentierfreudig dem asiatischem Essen gegenüber und gehen in Restaurants ohne Karte, wo die Inhaber kein Englisch können und lassen uns einfach überraschen, aber bei aller Liebe bitte keine Fischköpfe! Bis jetzt ist es immer noch gut gegangen, aber wer weiß vielleicht kriegen wir beim nächsten Mal ein paar frittierte Maden serviert und wir wissen nichts davon!
Melaka selbst gehörte neben Singapur zu einem wichtigen Handelshafen und war daher stets stark umkämpft. Es stand unter portugiesischer, niederländischer, englischer und während des zweiten Weltkriegs unter japanischer Herrschaft. Historisch gesehen ist die Stadt daher unglaublich interessant. Umfunktionierte Kirchen, portugiesische Tore, ein niederländisches Rathaus, aber auch buddhistische und indische Tempel standen auf unser Liste.
Die mit vielen Kunstblumen versehenen Trishaws (Fahrrad-Taxen mit Beiwagen) sorgen in Malaka für einen ganz besonderen Charme.
Den kleinen Nachtmarkt in Chinatown konnten wir uns nicht entgehen lassen. Super leckeres Essen und alles was ein Tourist braucht und liebt. Nur leider müssen wir unsere Einkäufe eher aufs Ende unserer Reise verschieben, um unsere Rücken nicht unnötig zu überanstrengen!
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